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Es gibt im Leben Situationen, in denen das normale Trinkverhalten den Mineralstoffbedarf des Körpers nicht mehr decken kann.  Unter Umständen muss dann sofort Abhilfe geschaffen werden. In diesem Fall kommt die Elektrolytlösung zum Einsatz. Wir erklären dir, was eine Elektrolytlösung ist, wie sie wirkt, wie du die herstellst, bzw. wo du die bekommst und was du beachten solltest.

Was ist eine Elektrolytlösung? – Was ist das?

Unter einer Elektrolytlösung versteht man eine Lösung aus Trinkwasser und zugesetzten Mineralien.

Am häufigsten kommen Kochsalz und Zucker zum Einsatz.

Warum brauche ich eine Elektrolytlösung?

Mineralstoffe haben in unserem Körper viele Aufgaben. Ohne Mineralstoffe könnten wir unsere Muskeln nicht bewegen, nicht denken, auch unsere Organe würden nicht arbeiten und das Herz nicht schlagen. Mineralstoffe liegen in unserem Körper in gelöster Form vor.

Der menschliche Körper eines Erwachsenen besteht zu 70% aus Wasser.

Verliert ein Mensch also akut an Flüssigkeit, gehen zwangläufig auch die Mineralstoffe verloren. Zu einem akuten Flüssigkeitsverlust kommt es zum Beispiel bei Reisedurchfällen, bestimmen Magen-Darm-Erkrankung, Extremsportarten oder auch bei Menschen, die bei heißem Wetter sehr viel und schnell schwitzen.

Ein starker akuter Flüssigkeits- und somit verbundener Mineralstoffverlust kann für den Körper unter Umständen gefährlich werden.

Denn wird dieser Verlust nicht zeitnah ausgeglichen, kommt es zur sogenannten Dehydratation, also Austrocknung, des Körpers. Im fortgeschrittenen Stadium leiden Betroffene dann unter Kreislaufproblemen, Schwindel und Muskelkrämpfen. Behebt man die Austrocknung nicht, kann das zur Ohnmacht führen und zu Organversagen.

Es ist also wichtig, dem Körper in solchen Fällen schnellstmöglich nicht nur Flüssigkeit, sondern auch Mineralien zuzuführen. Das macht man mit einer Elektrolytlösung.

Woher bekomme ich Elektrolytlösung?

In Apotheken gibt es abgepackte Tütchen. Diese enthalten neben Salz und Zucker oft noch zusätzlich Citrate und Kalium. Der Nachteil ist der Zusatz von Geschmacksstoffen und Zuckeraustauschstoffen, nicht selten das umstrittene Aspartam.

Wenn du nicht irgendwo im Dschungel unterwegs bist und Zugang hast zu einfachen Küchenzutaten, was meist sogar in Hotels möglich ist, dann kannst du dir deine Elektrolytlösung auch selbst herstellen.

Vorteile der fertigen Pulverlösung:

  • Auf Reisen immer dabei
  • Immer in richtiger Konzentration enthalten zusätzlich Kalium und Citrat
  • Besserer Geschmack, vor allem für Kinder

Nachteile der fertigen Pulverlösung:

  • Enthält Geschmacksstoffe und Zuckeraustauschstoffe
  • Recht preisintensiv

Elektrolytlösung selber machen

Wie stellt man eine Elektrolytlösung her?

Das bewährteste Rezept stammt sogar offiziell von der Weltgesundheitsorganisation, der WHO.

Hierfür benötigst du:

  • 1 Liter Wasser
  • 1 Teelöffel Salz
  • 7 Teelöffel Zucker (Haushaltszucker, Traubenzucker, Rohrzucker)

Alle Zutaten werden gemischt und die Lösung getrunken.

Optional bietet sich die Zugabe von 250 ml Orangensaft an oder das Hineinquetschen einer Banane. Die Lösung kann auch mit Tee hergestellt werden.

Ab wann Elektrolytlösung einnehmen? Wie oft nehme ich die Elektrolytlösung? 💧

Bei einem akuten Flüssigkeitsverlust wird empfohlen, pro kg -Körpergewicht 40ml pro Tag davon zu trinken. Das entspricht für einen Erwachsenen mit einem Körpergewicht von 75kg 3 Litern.

Eine hergestellte Lösung ist im Kühlschrank aufbewahrt 24 Stunden verwendbar.

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Was ist zu beachten in Bezug auf die Elektrolytlsöung?

Ganz wichtig für die Herstellung ist, dass du das Verhältnis von Wasser und Salz genau einhältst. Denn ist die Salzkonzentration zu hoch, entzieht diese, durch den osmotischen Druck, dem Körper zusätzlich Flüssigkeit und ein Durchfall wir nicht gestoppt, sondern eher gefördert.

Bist du auf Reisen, dann achte auf die Verwendung von sauberem Wasser. Also kaufe es Vorort in Flaschen oder koche es vorher ab. Das Wasser aus den Leitungen ist oft verunreinigt.

Elektrolytlösung Kinder: Kann ich eine Elektrolytlösung meinem Baby oder Kleinkind geben?

Hierbei ist größte Vorsicht geboten! Die Folgen einer Dehydratation für Babys und Kleinkinder sind wesentlich schwerwiegender als bei einem Erwachsenen und setzen unter Umständen sehr plötzlich ein.  Aus diesem Grund gehört dein Kind oder Säugling mit einem akuten Durchfall immer zum Arzt. Dennoch ist die Elektrolytlösung natürlich ebenso für Kinder geeignet. Meist benötigt man hier ein wenig Fantasie, was den Geschmack angeht.

Fazit

Die Folgen eines akuten Flüssigkeitsverlustes können manchmal schwerwiegend sein. Eine Elektrolytlösung ist dann das Erste-Hilfe-Mittel der Wahl. Sie lässt sich einfach und schnell zubereiten, egal ob selbst zu Hause oder aus einer fertigen Pulvermischung. Sie ist sofort einsatzbereit. Somit lassen sich die Folgen vermindern und die Regenerationsphase verkürzen.

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