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Schlafparalyse: Was genau passiert bei einer Schlafstarre?

Wie entsteht eine Schlaflähmung und wie verhindert man sie?

Lesedauer: 5 Minuten

Schlafparalyse- Was genau passiert bei einer Schlafstarre?
Schlafparalyse- Was genau passiert bei einer Schlafstarre?

Für uns Menschen gibt es nichts Wichtigeres als einen gesunden Schlaf, ein gesunder Mensch sollte in der Nacht zwischen sechs und acht Stunden schlafen. Doch was passiert, wenn wir unruhig schlafen oder wie erstarrt in unserem Bett liegen? Starr vor Angst oder doch eher eine Schlafparalyse? Wir möchten Licht ins Dunkel bringen.

Was ist eine Schlafparalyse? 🤔

Als Schlafparalyse wird die Schlafstarre bzw. die Schlaflähmung bezeichnet, in die der Körper automatisch im Schlaf verfällt.  Diese Schlaflähmung dient als Schutz für dich, um dich im Schlaf vor Selbstverletzungen zu schützen. 

Spricht ein Arzt von einer Schlafparalyse, dann geht es in der Regel schon um eine Schlafstörung. Die eigentliche Schlafstarre, die jeder gesunde Mensch erfährt, wird als REM-Atonie bezeichnet.

Du brauchst also von der Schlafparalyse keine Angst zu haben, denn nur in seltenen Fällen wirst du überhaupt etwas davon mitbekommen.

Wann tritt eine Schlafparalyse ein? 🤨

Zum Schutz deines eigenen Körpers tritt die Schlafparalyse immer dann ein, wenn du dich in der REM Schlafphase befindest.

Hinweis:
Die Bedeutung einer Schlafparalyse liegt darin, sämtliche Handlungen eines Traumes zu unterbinden, damit du dir in der Nacht nicht selber Verletzungen zufügst. Eine Schlafstarre wird nur dann gefährlich, wenn du in einem wachen Zustand immer noch in dieser Schlafstarre verharrst und das Gefühl hast, dass du dich nicht bewegen kannst.

Erst dann, wenn du selber erlebst, was eine Schlafstarre für dich überhaupt bedeutet, dann wird es Zeit, einen Arzt aufzusuchen.

In aller Regel wird für die Diagnostik ein Besuch im Schlaflabor notwendig, um dann die richtige Therapie herauszufinden. Erst, wenn alle Untersuchungsergebnisse vorliegen, kann dein Arzt entscheiden, wie er deine Schlaflähmung wieder heilen kann.

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Wie bekommt man eine Schlafparalyse? 😮

Hier geht es nicht um den Schritt, dass wir alle in eine Schlafparalyse fallen, sobald unsere REM Schlafphase beginnt, sondern eher um die Frage, wie du selber eine Schlafstarre auslösen kannst.

Für die meisten Menschen ist eine Schlafparalyse ein Horror und um nichts in der Welt möchten sie diesen Zustand bewusst erleben.

Luzides Träumen
Doch andere Menschen üben es, um endlich diesen Zustand real erleben zu dürfen, weil eine Schlafstarre luzides Träumen auslösen kann. Fachleute sprechen hier von einer Astralreise, die man so dann selber einleiten kann.

Hierzu sind einige Schritte notwendig, an die du dich halten solltest, um überhaupt den Auslöser für eine Schlafparalyse zu ermöglichen.

  1. Wähle eine Tageszeit aus, in der du sonst nicht schläfst, also nicht am Abend und auch nicht nach dem Aufstehen.
  2. Suche eine für dich bequeme Liegeposition, diese Position musst du über einen längeren Zeitraum halten können.
  3. Nun musst du einen Zustand der inneren Ruhe und Gelassenheit finden, gerade am Anfang ist das laut der Erfahrungen anderer Menschen wohl der schwierigste Punkt. Sei also nicht enttäuscht, wenn du einige Male üben musst, um diesen Punkt überhaupt erreichen zu können.
  4. Im nächsten Schritt wird dein Körper dich testen und deinem Unterbewusstsein die Frage stellen, ob es noch wach ist und eine Reaktion von dir erwarten. Der nun wichtigste Schritt, du darfst an dieser Stelle keine Reaktion zeigen und musst dich schlafend stellen.
  5. Nun wird dein Körper einschlafen und das, was eine Schlafparalyse ausmacht, beginnt.
  6. Starte nun deine Astralreise und lasse deinen Geist wandern.

Wie kann man eine Schlafparalyse verhindern? 😎

Hier kannst du erfahren, welche Ursachen einer Schlafparalyse zugrunde liegen. Einige Studien ergaben, dass Halluzinationen bei einer Schlafparalyse auftauchen können. Wenn Schlafen für Kinder schon zum Schrecken wird.

  • Konzentriere dich auf deinen Körper.
  • Aktiviere deine neuralen Verbindungen.
  • Versuche als erstes Finger und Zehen zu bewegen, denn kleine Muskelgruppen sind nicht so sehr von der Schlafstarre betroffen, wie zum Beispiel Beine und Arme.
  • Die Augen sind nicht von der Schlaflähmung betroffen, daher solltest du versuchen, deine Augen zu bewegen.
  • Konzentriere dich auf deine Atmung. Ruhig und gelassen atmen, dann endet in der Regel jede Schlafparalyse sofort.
  • Doch auch Husten, Flüstern und Sprechen können allen Symptome einer Schlafparalyse entgegen wirken.
  • Als wichtigster Punkt wird aber immer wieder Ruhe und Entspannung benannt, denn sobald du mit Angst und Furcht an deinen körperlichen Zustand denkst, wirst du die Ursache für die Schlafparalyse nicht beenden können.
 Hierzu solltest du noch wissen, dass du eine Schlafparalyse natürlich nicht verhindern kannst, denn jeder gesunde Mensch verfällt Nachts in diesen Zustand.  Doch beim Erwachen diesen Zustand zu beenden, sollte jeder Mensch schon einmal gehört haben.

Wie fühlt sich eine Schlafparalyse an? 😷

So verschieden jeder Mensch auch ist, so unterschiedlich werden auch die Schlafparalysen erlebt. Wer tiefer in das Thema des Schlafens eintauchen möchte, der sollte nicht nur die Wissenschaft, sondern auch die Grenzwissenschaft einmal hinterfragen.

Hinweis:
Die Wissenschaft sagt ganz klar, dass Dämonen und Geister, die unter einer Schlaflähmung wahrgenommen werden, nur Halluzinationen sind. Vom Gehirn ausgelöst, haben sie laut Wissenschaft keinen Bezug zur Realität.

In der Grenzwissenschaft dagegen wird immer wieder von Geistern in der Schlaflähmung gesprochen.

Betroffene haben das Empfinden, dass sie die Anwesenheit von Geistern spüren konnten.

Was allerdings immer gleich ist, das ist das Gefühl, dass der ganze Körper gelähmt, ja starr, ist und man sich nicht bewegen kann. Dieser Zustand wird auch als völlige Bewegungsunfähigkeit beschrieben.

Wie gelangst du von einer Schlafparalyse in einen Klartraum? 🤤

Einen Sprung von einer Schlafparalyse zu einem Klartraum kannst du nur schaffen, wenn du dir bewusst bist, dass du gerade schläfst und träumst.

In allen Gefühlen und Handlungen musst du Klarheit besitzen, also in deiner Entscheidungsfreiheit, in deinem Bewusstsein, Klarheit über dein eigenes Sein und im Idealfall noch eine Klarheit über den Sinn deines Traumes.

Sobald du dir darüber bewusst bist, dass du dich in einem Traum befindest, kannst du auch die Zügel selber in die Hand nehmen und deinen Traum in eine gewünschte Richtung leiten.

Was bedeutet Schlafparalyse? 🤭

Was kaum jemand weiß, bei einer Schlafstarre wird auch noch zwischen den verschiedenen Religionen unterschieden.

So wurde zum Beispiel im Mittelalter bei der Übermittlung von den Schlafparalysen aus dem Islam von Strafen und Gerechtigkeit berichtet, die durch einen Dschinn ausgeführt werden sollten.

Im Koran wirst du allerdings dazu nichts finden können.

Gemeint ist allerdings die Weiterentwicklung des Geistes.

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Warum hat man eine Schlafparalyse? 😰

Neben dem Schutzfaktor können leider auch negative Begleiterscheinungen auftreten. Dort wird dann ab und zu der normale Zustand der Schlaflähmung verlassen und es kommt zu gesundheitlichen Beeinträchtigungen.

So klagen einige Menschen unter einem Engegefühl im Hals, was dann zu Atemnot unter der Schlafstarre führt.
 In diesem Fall kannst du nicht länger warten, sondern solltest direkt einen Arzt aufsuchen.  Der kann nach einer eingehenden Untersuchung, meist mit Schlaflabor, dann eine geeignete Behandlung deiner Schlafparalyse vornehmen.

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Wer ist für Schlaflähmung gefährdet? 👶

Kinder und Erwachsene jeden Alters können eine Schlaflähmung erleben. Bestimmte Gruppen sind jedoch einem höheren Risiko ausgesetzt als andere.

Zu den Risikogruppen gehören Personen mit folgenden Bedingungen:

  • Angststörungen
  • schwere Depression
  • bipolare Störung
  • Posttraumatische Belastungsstörung (PTSD)

In einigen Fällen scheint Schlaflähmung vererbbar zu sein. Dies ist jedoch selten. Es gibt keine eindeutigen wissenschaftlichen Beweise, dass die Krankheit erblich ist.

Schlafen auf dem Rücken kann deine Chancen auf eine Schlafparalyse erhöhen. Schlafmangel kann auch das Risiko einer Schlaflähmung erhöhen.

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Katja Schwarz

Geschrieben von Katja Schwarz

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