Viele Eltern werden das Phänomen kennen: Wie von Zauberhand scheint sich die Kleidung im Kleiderschrank der Kinder stetig zu vermehren. Dabei stapeln sich im Kinderkleiderschrank auch viele Kleidungsstücke, aus denen die Kinder schon längst herausgewachsenen sind oder die ihnen schlichtweg nicht mehr gefallen.

Wenn der Platz im Kleiderschrank der Kleinen langsam knapp wird und Chaos statt Ordnung dominiert, ist es Zeit, ein neues Ordnungssystem zu schaffen. Eine große Hilfe dabei können individuelle Anhängeetiketten sein.

Besonders, wenn mehrere Kinder sich einen Kleiderschrank teilen, können diese als Namensetiketten genutzt werden. So wird es wesentlich einfacher, die Kleidungsstücke auf den ersten Blick zuzuordnen und in Zukunft zu verhindern, dass im Kleiderschrank Chaos ausbricht.

Es gibt dabei verschiedene Möglichkeiten, diese Etiketten in die Kinderkleidung einzunähen. Welche das sind und wie beim Ordnen des Kleiderschrankes vorgegangen wird, erklärt der folgende Beitrag.

Kleiderschrank der Kinder neu ordnen: So funktioniert‘s

Im ersten Schritt sollten alle Kleidungsstücke, die sich aktuell im Kleiderschrank befinden, aus diesem herausgeräumt werden. Dann beginnt das Ausmisten. Kleidungsstücke, die den Kindern nicht mehr passen oder nicht mehr getragen werden, werden rigoros aussortiert.

Im nächsten Schritt geht es darum, die Kleidungsstücke nach ihrer Art und vor allem nach ihrem Besitzer zu ordnen. Ist dies geschehen, können die individuellen Namensetiketten in die Kleidungsstücke eingenäht werden.

Die Vorteile von individuellen Etiketten

Individuelle Etiketten und Labels können in die Kleidungsstücke der Kleinen auf viele verschiedene Arten eingenäht werden. Sie sorgen im Übrigen nicht nur im heimischen Kleiderschrank für Ordnung, sondern auch dafür, dass es in Kindergarten und Schule zu keinen Verwechselungen kommen kann.

Viele Eltern nähen die Kleidungsstücke für ihre Kinder auch äußerst gerne in Eigenregie. Unabhängig davon, ob Taschen, Accessoires oder Kleidungsstücke angefertigt werden – ein selbstentworfenes Kleidungsetikett verleiht dem DIY-Stück stets den perfekten Abschluss und lässt es gleich wesentlich professioneller wirken. Auch Geschenke können durch die individuellen Kleidungsetiketten wunderbar individualisiert und aufgewertet werden.

Das Einnähen der Kleidungsetiketten

Auf welche Art und Weise die individuellen Labels in die Kleidungsstücke der Kleinen eingenäht werden, ist ganz dem persönlichen Geschmack überlassen.

Der Klassiker besteht darin, die Labels mithilfe einer Nähmaschine in den Kleidungsstücken anzubringen. Dies ist einfach und die Etiketten sitzen unauffällig und fest in der Kleidung. Das Nähgarn sollte dafür in der gleichen Farbe, wie das Etikett gewählt wird. Dieses wird dann mit einer normalen Naht an der rechten und der linken Seite in das Kleidungsstück genäht.

Wird der Stoff lediglich umgenäht oder das Kleidungsstück durch Schrägband eingefasst, ist es auch möglich, das Etikett im Zuge dessen sofort mit einzunähen. Viele Anbieter bieten darüber hinaus die Möglichkeit, die Etiketten mit einer mittleren Faltung zu ordern. So ist es möglich, das Label mittig zu falten und dann durch eine Seitennaht zu befestigen. Dies wirkt bei Taschen besonders schön.

Besonders elegant wirkt es, wenn das Etikett mit der Hand angenäht wird. Es braucht dafür kaum mehr als einige Stiche. Auch im Nachhinein kann das Label so sehr unkompliziert befestigt werden. Zwar ist das Etikett dann nicht allzu robust, allerdings wirkt es besonders hochwertig und edel.

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