Hast Du gewusst, dass wir 1/3 unseres Lebens im Bett verbringen und schlafen? Guter und gesunder Schlaf ist ein Garant für Lebensqualität und Wohlbefinden und somit absolut essenziell für unseren gesamten Organismus.

Aber warum schwitzen wir im Schlaf?

Grundsätzlich ist Schwitzen im Schlaf nichts Ungewöhnliches oder Schlechtes, denn so reguliert unser Körper seine Temperatur. Meist bekommt man im Schlaf davon gar nichts mit. Während dieser nächtlichen Regenerationsphase ist ein Flüssigkeitsverlust von bis zu 0,5 l pro Nacht absolut normal.

Ärgerlich jedoch, wenn genau dieser Nachtschweiß vermehrt auftritt und unseren Schlaf stört. Verstärktes Schwitzen in der Nacht kommt häufiger vor als Du vielleicht denkst. Wenn das nächtliche Schwitzen aber über das normale Maß hinausgeht, solltest Du auf Ursachenforschung gehen. Meist sind harmlose Ursachen der Auslöser und können leicht abgestellt werden.

Oftmals sind es die einfachen Dinge, die uns des Nachts die Schweißperlen auf die Stirn treiben. Hast Du Dir je Gedanken über die richtige Zimmertemperatur, Luftfeuchtigkeit im Schlafzimmer oder Deine Bettdecke gemacht? Auch ein Gläschen Alkohol zu viel am Abend oder scharfes Essen können Auslöser für nächtliches Schwitzen sein. Ebenso ist das immerwährende Gedankenkarussell mit Sorgen und Ängsten durch Schweißattacken häufig ein Schlafräuber.

Bei einem hormonellen Ungleichgewicht, wie z.B. in den Wechseljahren oder der Pubertät, kommt es auch häufig zu nächtlichen Schweißausbrüchen. Hat sich eine Entzündung in Deinem Körper eingenistet oder leidest Du an einer Infektionskrankheit, so gehören Schweißausbrüche ebenfalls fast immer mit zu den Symptomen. Darüber hinaus gibt es einige Medikamente, bei denen Nachtschweiß die Folge von Nebenwirkungen sein kann. Sprich hier auf jeden Fall mit Deinem Arzt. Schildere ihm Deine Symptome und so könnt ihr gemeinsam eine Lösung oder auch ein alternatives Medikament finden.

6 Tipps für einen schweißfreien Schlaf

Leichtes Schwitzen in der Nacht kannst Du aber selbst rasch wieder in den Griff bekommen und so Deine Schlafqualität verbessern und die Nächte wieder genießen. Denn häufig helfen schon Kleinigkeiten dabei, die nächtliche Schweißproduktion im Zaum zu halten. Wir haben hier 6 Tipps für Dich zusammengestellt, damit Du nachts nicht so leicht ins Schwitzen kommst, Dein Körper zur Ruhe kommen kann und nicht durch unnötiges Schwitzen belastet wird.

1. Ideale Schlaftemperatur

Die empfohlene Raumtemperatur für das Schlafzimmer liegt bei ca. 16-18 Grad bei einer maximalen Luftfeuchtigkeit von 50 %. Zudem wirkt sich Frischluft förderlich auf den Schlaf aus, lüfte daher im besten Falle kurz vor dem zu Bett gehen noch einmal gut durch. Es sollte weder zu warm noch zu kalt sein – die Idealtemperatur hängt von Deinem persönlichen Kälteempfinden ab.

2. Optimale Schlafbedingungen – Matratze, Bettwäsche & Co.

Einfache Veränderungen deiner Schlafroutine, helfen gegen Schwitzen im Schlaf

Einfache Veränderungen deiner Schlafroutine, helfen gegen Schwitzen im Schlaf

Klingt erstmal einfach: „Ich kuschle mich in die Kissen, unter die Decke und mache es mir im Bett gemütlich, Licht aus und Augen zu.“ Jedoch ist weit mehr gemeint, als nur ein schönes Bett mit einer kuscheligen Decke. So tragen die perfekte Matratze, die richtige Bettwäsche und auch die ideale Nachtwäsche maßgeblich zu einem guten schweißfreien Schlaf bei.

  • Mit der richtigen Matratze legst Du den Grundstein für einen guten Schlaf. Liegst Du auf einer Matratze, die über eine gute Klimaregulierung verfügt, kannst Du so auch nächtliches Schwitzen reduzieren. Neben dem optimalen Härtegrad sollte die Matratze gut gepflegt und sauber sein. Der Körper sondert nachts Feuchtigkeit ab, die von Bettwäsche und Matratze aufgenommen werden. Im Gegensatz zur Bettwäsche passt die Matratze jedoch nicht in die Waschmaschine! Mit einem Matratzenschutz hast Du die Möglichkeit, Deine Matratze hygienisch sauber zu halten. Hier gibt es Matratzenauflagen die Deine Matratze, dank ihrer speziellen Gewebedichte vor Bakterienbefall, schlechten Gerüchten und Flecken schützen. Deine Matratze „lebt“ länger und Du sorgst für einen hygienisch frischen Schlaf.
  • Achte auch auf die Wahl der richtigen Bettwäsche. Hierbei solltest Du besser auf synthetische Stoffe verzichten und auf hautfreundliche natürliche Materialien wie Baumwolle oder Leinen setzen. Sie bieten eine gute Feuchtigkeitsregulation und ein angenehmes Schlafklima.
    Kleiner Tipp: Mach es wie Frau Holle und schüttel die Bettdecke jeden Morgen gut auf! So schneit es zwar nicht, aber die aufgenommene Feuchtigkeit kann austreten und die Decke bleibt länger frisch.
  • Die Auswahl an schöner und funktioneller Nachtwäsche ist riesengroß! Du solltest bedenken, dass Du mit der richtigen Wahl Deine Nachtruhe positiv beeinflussen kannst. Optimal für eine schweißfreie Nacht ist atmungsaktive Nachtwäsche mit einem lockeren Schnitt. Sie leitet den Schweiß vom Körper weg, sodass Du nicht verschwitzt aufwachst. Baumwolle ist ein ideales Material für Deine Nachtwäsche.
  • Bett- & Nachwäsche sollten auf jeden Fall regelmäßig gewaschen werden, damit Schmutz, Hautschuppen und die Bakterien, die im Schlaf in den Stoff gelangen, nachhaltig entfernt werden können. Wasche sie hierzu auf jeden Fall bei 60 Grad.

3. Stress vermeiden

Hast Du gewusst, dass Stress einer der häufigsten Auslöser für Schlafprobleme ist? Leider lässt der Alltag mit all seinen Sorgen sich nicht an der Schlafzimmertür abgeben, so dass wir den Stress oftmals mit ins Bett nehmen. Unser vegetatives Nervensystem ist zuständig für die Steuerung der Schweißproduktion und sorgt so auch nachts für eine erhöhte Schweißbildung durch die Ausschüttung von Stresshormonen.

Gönne Dir vor dem zu Bett gehen eine Ruhepause und versuche vom stressigen Alltag abzuschalten. Lass die positiven Gedanken Oberhand gewinnen – was war schön heute, was hat Dich zum Lächeln oder Lachen gebracht und wofür bist Du dankbar? Mache es Dir gemütlich und versuche zu entspannen – höre Deine Lieblingsmusik, nimm ein entspannendes Bad oder lies ein paar Seiten in einem guten Buch! Finde Dein persönliches abendliches Anti-Stress-Ritual – für eine ruhige und schweißfreie Nacht!

4. Duschen

Eine lauwarme Dusche am Abend tut dem Körper gut und hilft oftmals beim Einschlafen – die Muskeln werden entspannt und der Blutdruck gesenkt. Zusätzlich sorgt die abendliche Dusche für freie Poren. Denn wenn die Hautporen verstopft sind, kann die Haut nicht ausreichend atmen und Schwitzen im Schlaf ist oftmals die Folge.

5. Antitranspirante verwenden

EVERDRY Antitranspirants helfen gegen starkes Schwitzen

EVERDRY Antitranspirante helfen gegen starkes Schwitzen

Genau wie bei Tag verringert ein Antitranspirant auch in der Nacht die vermehrte Schweißproduktion. Durch eine regelmäßige Anwendung reduzieren Antitranspirante zielgerichtet die Schweißbildung. Die Schweißproduktion wird verringert, Schweißnässe entsteht erst gar nicht und Deine Haut bleibt trocken – auch im Schlaf. Zusätzlich sorgt ein Antitranspirant dafür, dass den Bakterien die „Nahrung“ entzogen wird und unangenehme Schweißgerüche erst gar nicht entstehen. Die Antitranspirante von EVERDRY sorgen für ein angenehmes und sicheres Hautgefühl – nicht nur unter den Achseln. Hast Du gewusst, dass ein Antitranspirant nicht nur bei Achselschweiß hilft, sondern auch für andere stark schwitzende Körperstellen, wie Gesicht, Rücken oder Füße, geeignet ist? Getreu dem EVERDRY Motto: Fühl Dich frei von Kopf bis Fuß!

6. Ernährung

Die Schlafqualität wird ebenso wie unser Wohlbefinden durch unsere Ernährung beeinflusst. Genießen wir am Abend Speisen mit scharfen Gewürzen, Genussmittel oder auch fettige und üppige Mahlzeiten, so ist dies zum einen schwer verdaulich und regt zum andern zusätzlich die Schweißproduktion an. Die Folge: eine unruhige Nacht mit Schweißausbrüchen.

Achte daher darauf, nicht zu spät am Abend zu essen und greife lieber zu leicht verdaulichen Speisen.

Nebenbei bemerkt: Salbei gilt als beliebtes Hausmittel im Kampf gegen das Schwitzen – wie wäre es daher mit einer Tasse Salbei-Tee vor dem zu Bett gehen?

Wichtig ist es, der Ursache auf den Grund zu gehen – dann kann das Problem direkt an der Wurzel gepackt werden. Einem schweißfreien und erholsamen Schlaf steht dann nichts mehr im Wege, sodass Du am Morgen fit und ausgeruht in den neuen Tag starten kannst.