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Leistungssportler wie Radfahrer, Läufer und Fußballspieler tragen alle schon Whoop und sind fest davon überzeugt. Der Markt für Fitness-Tracker ist überflutet und wächst ständig weiter. Dennoch konnte sich Whoop durchsetzen und sich seinen Marktanteil sichern. Doch wieso setzen so viele Sportler auf Whoop und nicht auf zum Beispiel Fitbit? Wir konnten das Fitness-Armband Whoop Strap 3.0 testen und präsentieren dir unseren Testbericht. 

Was ist der Whoop 3.0?

Der Whoop ist ein Fitnesstracker für zum Messen von Schlaf, Erholung und Fitness

Der Whoop ist ein Fitnesstracker für zum Messen von Schlaf, Erholung und Fitness ©Bildnachweis: Whoop

Der Whoop Strap 3.0 ist ein Fitness-Tracker, der deinen Schlaf, deine Trainingsintensität und die Erholung deines Körpers von deinem Training misst und Ratschläge zur Verbesserung all dieser Bereiche gibt.

Hierbei werden Faktoren wie die Herzfrequenz, der Ruhepuls und andere Messgrößen miteinbezogen, um die Erholung zu bewerten. Zudem kommt die verbaute Technologie Photoplethysmographie zum Einsatz, um die oben genannten Messungen zu erreichen.

Du kannst dir den Whoop Strap wie einen kleinen Sporttrainer vorstellen, der deine täglichen Werte misst und dir hilfreiche Ratschläge zu deinen Aktivitäten gibt. Zum Beispiel sagt dir der Whoop Strap an, wie lange du schlafen solltest oder wie viel Bewegung du für deinen Körper benötigst. Jedoch bekommst du keine Push-Benachrichtigungen wie bei der Apple Watch. Es existiert leider auch kein kleines Display. Doch selbst das ist kein Problem, da du jede Messung und jeden Tipp in der hauseigenen App begutachten kannst.

Das Fitnessarmband überzeugt auch im Design. Sehr schlank, unauffällig und total unkompliziert schmirgelt es sich an dein Armgelenk. Das dehnbare Armband reißt oder nervt nicht am Arm. Zudem ist der Whoop wasserdicht und kann bei jeder Aktivität getragen werden. Weitere Details findest du unten.

Whoop Strap 3.0 im Schnellüberblick

Der Whoop Strap gibt einen Überblick über den Schlaf, die Erholung und die tägliche Aktivität. Hierbei liefert die App nützliche Tipps und Empfehlungen, wie man die vorherigen Werte verbessern kann.

Der Whoop Strap gibt einen Überblick über den Schlaf, die Erholung und die tägliche Aktivität. Hierbei liefert die App nützliche Tipps und Empfehlungen, wie man die vorherigen Werte verbessern kann.

Auf dem obigen Bild siehst du die gesammelten Werte im 14-Tage-Test.

Bei Fitnesstracker ist der größte Nachteil die Akkulaufzeit. Niemand hat Lust jeden Tag seinen Tracker aufzuladen oder das er in einer Sportsession ausgeht. Aber zum Glück hält der Whoop Strap 3.0 ganze 5 Tage lang und kann ohne abzunehmen geladen werden. Dies ist nur einer der großen Vorteile des Whoop Strap.

Nachfolgend zählen wir die Vor- und Nachteile des Whoop Strap 3.0 auf, um dir einen schnellen Überblick zu verschaffen:

Vorteile:

  • Schlichtes und einfaches Design
  • Hoch entwickelte Sensoren
  • Wasserdicht
  • Lange Akkulaufzeit
  • Ohne Abnehmen aufladbar
  • Exakte Gesundheitsmesswerte
  • Hilfreiche Tipps zur täglichen Aktivität
  • Einfach zu bedienende App
  • Fitnesstracker kostenlos zur Mitgliedschaft

Nachteile:

  • Mitgliedschaft notwendig (monatlich 30 €)
  • Schlaftipps sind ungenau
  • App könnte übersichtlicher sein
  • Keine Anbindung zu anderen Health Apps

Whoop Strap 3.0: Details, Größe und Material

Der Whoop Strap 3.0 in der Detailansicht.

Der Whoop Strap 3.0 in der Detailansicht. Du kannst den Whoop mit oder ohne Batterie tragen. Dies ermöglicht ein Aufladen während des Tragens.

Ein kleines, unauffälliges und dennoch leistungsstarkes Gerät. So kann man den Whoop Strap zusammenfassen. Der Whoop Strap 3.0 bietet eine Reihe verschiedener Armbänder an, die vom einfachen Schwarz bis hin zu Regenbogenfarben reichen. Weiterhin gibt es Armbänder, die alternative Verschlüsse haben oder sogar aus Premium Material bestehen.

Standardmäßig gibt es drei wichtige Armbänder, die du kennen solltest:

  • Das ProKnit-Band, bietet die beste Dehnbarkeit und hat eine besondere Strukturierung auf der Unterseite, sodass das Armband nicht rutschen kann.
  • Das Hydroband, bietet die beste Wasserabweisung und Trocknung. Gerade für Schwimmer oder Leute die öfter mit Wasser in Kontakt kommen, ist dieses Armband ideal.
  • Der Whoop Gurt. Eine Art Hülle für den Oberarm. So kannst du das Armband am Oberarm befestigen und wirst beim Joggen oder Ähnliches nicht gestört. Zudem kannst du so weitere Fitnesstracker an den Gelenken tragen.

Sobald der Whoop nicht am Armgelenk getragen wird, kommt das Bizepsband oder die Oberarmmanschette zum Einsatz.

Das Erhalten konsistenter Messwerte ist der Schlüssel für den Whoop. Es lohnt sich also, je nach Training mit verschiedenen Positionen zu experimentieren. Alle Aktivitäten, die viel Beugung des Handgelenks erfordern, können bedeuten, dass du stattdessen besser am Oberarm misst.

Die Whoop App im Detail

Whoop Strap in der Frontansicht.

Whoop Strap in der Frontansicht.

Die gleichnamige App ist für iOS und Android kostenlos verfügbar. Damit du das Armband und alle Funktionen benutzen kannst, benötigst du eine kostenpflichtige monatliche Mitgliedschaft.

Die Whoop App ist in drei Schlüsselbereiche aufgeteilt:

  • Schlafanalyse (Sleep): Whoop analysiert mittels Schlaftracking, wie lange du schläfst, wie gut du schläfst und wie lange du in welcher Schlafphase verbringst. Die App verfügt über einen „Schlaftrainer“, der angibt, wie lange du jede Nacht schlafen solltest. Dies wird durch tägliches Training, Wohlgefühl und Schlafdauer beeinflusst. Denke aber nicht, dass jede Nacht 8 Stunden schlaf notwendig sind. Du wirst verblüfft sein, dass der Schlaftrainer an einigen Tagen nur zum Beispiel 6 Stunden Schlaf vorschlägt.
  • Erholung (Recovery): Der Fitnesstracker sagt dir, wenn deine Herzrate steigt, deine Schlafqualität abnimmt oder du dich zu wenig bewegt hast. Diese Signale werden in Empfehlungen dargestellt. Das bedeutet, der Whoop empfiehlt dir, wie lange du trainieren und schlafen solltest. Zudem wird die Erholung als Prozentzahl angezeigt und mit drei Farben deklariert. Rot = Ein Erholungstag wird benötigt, Gelb = Kein hartes Training machen, Grün = Vollständig erholt.
  • Aktivität (Strain): Die Hauptfunktion des Whoop ist natürlich die Überwachung des Trainings. Wie viel Belastung du während eines Trainings ausübst, kann dir nicht nur sagen, wie intensiv dein Training war, sondern auch, wie dein Körper auf Stress, Überlastung und Gewicht reagiert. Das Training und die tägliche Bewegung wird mit einer Punktzahl von 1 bis 21 bewertet. Je nach Intensität und Belastung steigt die Zahl.
Strain ist die Bezeichnung für die tägliche Aktivität. Zudem werden die maximale Herzrate, die durchschnittliche Herzrate und der Kalorienverbrauch analysiert und bereitgestellt.

Strain ist die Bezeichnung für die tägliche Aktivität. Zudem werden die maximale Herzrate, die durchschnittliche Herzrate und der Kalorienverbrauch analysiert und bereitgestellt.

Die Punktanzahl der Belastung sieht wie folgt aus:

  • 1 – 9 = leichte Trainingseinheiten
  • 10 – 14 = mittelschwere Trainingseinheiten
  • 15 – 21 = intensive Trainingseinheiten

Beim Selbsttest war der Whoop ziemlich genau und konnte einen 10 km Lauf als intensiv einstufen. Wohingegen ein hin-und-her laufen in der Wohnung als leicht eingestuft wurde.

Whoop Strap in der Rückansicht.

Whoop Strap in der Rückansicht.

Testbericht: Whoop Strap 3.0 im 14-Tage Check

Ich besitze zahlreiche Fitnesstracker wie den Fitbit oder eine Apple Watch. Diese kommen jeden Tag zum Einsatz und bereichern mein Training oder meinen Tagesplan enorm. Umso mehr hat es mich gefreut, den Whoop Strap 3.0 endlich in meinen Händen halten zu können und ihn zu testen.

Zu meinen persönlichen Daten. Ich bin männlich, 24 Jahre alt, wiege 76 Kilogramm und bin 1,80 cm groß.

Was wurde geliefert?

Die Lieferung komplett auf diesem Bild.

Die Lieferung komplett auf diesem Bild.

In der Lieferung war folgender Inhalt:

  • 1 x Whoop
  • 1 x Armband
  • 1 x Batterie
  • 1 x USB-Kabel

Die Lieferung kam innerhalb drei Tagen von den Niederlanden zu uns.

Verpackt war alles in einer schönen Box mit einer kurzen Bedienungsanleitung und einer Hilfe zur App (siehe Bild unten)

Erfahrungsbericht im 14-Tage Check

Zuallererst habe ich natürlich den Whoop und das Armband miteinander verbunden. Dies geht relativ einfach. Dazu öffnet man die Klappe des Trackers und zieht anschließend das Armband durch. Wenn man die Klappe wieder schließt, hört man ein „klicken“. Daraufhin habe ich die App auf mein iPhone heruntergeladen und die Installationsanleitung befolgt. Das Einrichten des Whoop und der App war kinderleicht.

Am ersten Tag habe ich kein Sport gemacht und mich nicht sonderlich viel bewegt. Um meine Schrittanzahl und Kalorienverbrauch zu tracken, habe ich zusätzlich noch die Apple Watch getragen, da der Whoop diese Werte leider nicht misst. Die restlichen 13 Tage hatten alle ihren regelmäßigen Ablauf. Aufstehen, Arbeiten, Training, Schlafen. Deshalb wird in diesem Testbericht auch nicht auf jeden einzelnen Tag eingegangen. Vielmehr wird ein Fazit gezogen mit Dingen, die mir gefallen haben und welche nicht so gut waren.

Was hat mich im 14-Tage-Test überzeugt?

Die große Überzeugung kam mit dem Feature "Schlaftrainer". Dieser gibt dir an, wie lange du im Optimum schlafen solltest und wie dein Schlaf im Allgemeinen war. Außerdem gibt es tägliche Empfehlungen, wie du deinen Schlaf verbessern kannst und dich noch besser erholst. Ein unglaubliches und wertvolles Feature.

Die große Überzeugung kam mit dem Feature „Schlaftrainer“. Dieser gibt dir an, wie lange du im Optimum schlafen solltest und wie dein Schlaf im Allgemeinen war. Außerdem gibt es tägliche Empfehlungen, wie du deinen Schlaf verbessern kannst und dich noch besser erholst. Ein unglaubliches und wertvolles Feature.

Die Basisstatistiken und Empfehlungen zeigen sich ungefähr nach 4-7 Tagen. Solange braucht Whoop, um relativ exakte Daten zu bekommen und eine Statistik zu erstellen. Nach einer Woche war ich vom Whoop begeistert. Insbesondere die Schlafempfehlungen und die einzelnen Aktivitätsstufen fand ich sehr hilfreich. Wenn ich mich viel bewegt oder schlecht geschlafen habe, bekam ich am Abend eine Empfehlung von Whoop, dass ich zum Beispiel 7 Stunden und 23 Minuten schlaf benötige.

Besonders eine Funktion des Schlaftrainers fand ich faszinierend.

Am 10ten Tag habe ich vor dem Schlafengehen ein Buch gelesen und konnte am nächsten Tag feststellen, dass ich ungefähr 30 Minuten länger in der Tiefschlafphase war und ich mich so besonders ausgeschlafen gefühlt habe. Diese Kleinigkeiten können das Lebensgefühl stark verbessern, wenn man weiß, welche Tipps und Tricks beim Schlafen oder bei der Erholung helfen.

In Bezug auf das Fitness-Tracking geben die Whoop-Statistiken an, wie viele Kalorien ich verbrannt habe, die durchschnittliche Herzfrequenz, die maximale Herzfrequenz und wie meine tägliche Belastung war. Dies wirkt sich auch auf den Schlaf aus und meine allgemeine Erholung. Außerdem gibt es Möglichkeiten in der App, bestimmte Trainingsmethoden auszuwählen und ein Training zu starten. Die Trainingsmethode wird nach den ersten manuellen Trainingseinheiten automatisch erkannt und sofort getrackt.

Was hat mich im 14-Tage-Test nicht überzeugt?

Wirklich viel Negatives ist mir im Testzeitraum nicht aufgefallen. Vorab: Es gab keine großen Komplikationen oder Systemausfälle, die das Gerät unbrauchbar machen.

Dennoch gab es 1-2 Kritiken, die ich hier gerne zu Wort bringe.

  • Der erste Kritikpunkt bezieht sich auf das Armband. Dieses war bei der ersten Verbindung bzw. Einrichtung mit dem Whoop sehr umständlich. Ich habe nicht sofort kapiert, wie und in welche Richtung, dass Armband mit dem Whoop zusammenkommt. Nach einer Lösungsfindung, bin ich auf den Whoop-Youtube Kanal gelandet, der genau so ein Anleitungsvideo zu diesem Problem hat. Video geschaut – Problem gelöst.
  • Der zweite Kritikpunkt ist nur eine kleine Kritik an der Batterie. Die Ladebatterie wird am Armband befestigt und du kannst den Whoop weiterbenutzen, das ist echt innovativ und gefällt mir sehr gut. Jedoch wusste ich beim ersten Laden nicht, ob der Whoop wirklich lädt oder die Anzeige defekt ist. Daraufhin habe ich wieder ein Youtube-Video geschaut und merkte, dass die Batterieanzeige in der Whoop App angezeigt wird. Jetzt sah ich auch, dass Whoop lädt und alles ordnungsgemäß funktioniert.

Mehr Kritikpunkte gibt es nicht. Funktionalität, Design und Zuverlässigkeit sind alle tadellos.

Jedoch würde ich kurz auf die Akkulaufzeit eingehen. Diese hält wie versprochen ganze 5 Tage. Um die Akkulaufzeit während des Tragens zu überprüfen, genügt ein doppeltes Tippen auf den Riemen des Whoop. An der Seite sollten Lichter aufleuchten. Insgesamt gibt es 3 Lichter.

  • 3 Lichter leuchten = voll aufgeladen
  • 2/3 Lichter leuchten = 66 % aufgeladen
  • 1/3 Lichter leuchten = 33 % aufgeladen

Fazit: 14-Tage-Test mit dem Whoop Strap 3.0

Umfangreiche Statistiken zum Training, zur Erholung und zum Schlaf sind intelligent gelöst und anschaulich aufbereitet in der hauseigenen App. Whoop kommt mit ihrem gleichnamigen Fitness-Tracker der Konkurrenz in nichts nach und hebt sich durch die Einfachheit besonders hervor. Falls du auf der Suche nach einem neuen Fitness-Tracker bist, dann solltest du dir wirklich den Whoop Strap genauer anschauen. Die kostenpflichtige Mitgliedschaft von 30 € im Monat kann abschreckend wirken, lohnen sich aber. Besonders in einem kurzen Trainingszeitraum, da die Initialkosten von einem anderen Fitness-Tracker, die oftmals über 200 € kosten wegfallen.

Whoop selbst bietet Communities an, in denen man sich mit anderen austauschen kann. Die Aktivitätsfunktion in der App hat fast alle sprtlichen Aktivitäten und sollten jeden Enthusiasten abdecken.

Whoop selbst bietet Communitys an, in denen man sich mit anderen austauschen kann. Die Aktivitätsfunktion in der App hat fast alle sportlichen Aktivitäten und sollten jeden Enthusiasten abdecken.

Abschließend lässt sich sagen, ich bin in den 14 Tagen überzeugt worden und behalte den Whoop für den privaten Gebrauch.

Den Whoop kannst du auch auf der offiziellen Webseite bestellen → https://www.whoop.com/thelocker/whoop-strap-3-0-overview/

Gesamtbewertung im Überblick:

Verarbeitung/Material (9/10)
Individualisierung (7/10)
Lieferzeit (10/10)
Bedienung (8,5/10)
Preis-Leistungs-Verhältnis (7/10)

Gesamtbewertung:

Nach unserem Bewertungssystem sind wir auf folgende Gesamtbewertung gekommen. In den obigen Charts siehst du die bewerteten Punkte.

8,3/10

*Dieser Testbericht und der Fitnesstracker wurden von Whoop gesponsert.

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