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Leder lässt sich auf jeden Fall reinigen. Welche exakte Pflege und Reinigung empfehlenswert ist, hängt von der jeweiligen Lederart ab. Bei Glattleder wird eine andere Pflege angewendet, als bei Rauleder. Manche Lederarten sind auch einfacher zu reinigen als andere. Daher ist es zu Beginn zunächst wichtig, herauszufinden was für ein Leder du reinigen möchtest. Allgemein ist Leder ein robustes und strapazierfähiges Material und muss zum Glück nicht allzu oft gereinigt werden. Nachfolgend findest du sehr hilfreiche Tipps, Hausmittel und viele Anleitungen, damit du ganz einfach Leder reinigen kannst.

Inhaltsverzeichnis Anzeigen

Wie kann ich Leder reinigen?

Lederprodukte müssen nicht immer mit einer professionellen Reinigung behandelt werden. In den meisten Fällen können gängige Hausmittel, die die meisten von uns zu Hause haben, das Leder genauso säubern. Damit sparst du dir den Aufwand die Lederprodukte zu einer professionellen Reinigung zu bringen und kannst gleichzeitig Kosten sparen.

Wenn du das erste Mal Leder mit einer neuen Reinigungsart säuberst, dann probiere das Reinigungsmittel zunächst an einer versteckten Stelle aus, um auf Nummer Sicher zu gehen. Bevor du mit dem Reinigen anfängst, ist es empfehlenswert von leicht zu entfernendem Schmutz zu befreien.

Bei großen Flächen wie Sofas und Autositzen nimmst du dafür am besten einen Staubsauger.

Für Kleidung aus Leder ist eine weiche Bürste hilfreich.

Leder mit Kernseife reinigen

Wenn Wasser bei der Lederreinigung verwendet wird, ist immer destilliertes Wasser zu bevorzugen. Denn Leitungswasser kann durch einen hohen Kalkgehalt zu weißen Flecken auf den Lederprodukten führen.

Wenn Wasser bei der Lederreinigung verwendet wird, ist immer destilliertes Wasser zu bevorzugen. Denn Leitungswasser kann durch einen hohen Kalkgehalt zu weißen Flecken auf den Lederprodukten führen.

Für Glattleder gibt es spezielle Lederreiniger im Handel zu kaufen.

Doch auch eine Mischung aus Kernseife und Wasser kann bei schmutzigem Glattleder angewendet werden. Kernseife ist stark reinigend und löst Fett und Schmutz von den Lederfasern.

So funktioniert das Leder reinigen mit Kernseife:

  • Mit der aufgeschäumten Seife werden Stück für Stück die Produkte vorsichtig abgewischt und damit der Schmutz von der glatten Oberfläche gelöst.
  • Zum Schluss werden die Produkte mit einem weichen Baumwolltuch trocken gearbeitet.

Das Leder sollte nie mit der Reinigungsmischung durchtränkt sein.

Es ist empfehlenswert, eine Stelle nach der anderen von außen nach innen zu behandeln und dem Material zwischendurch Zeit zum Trocknen zu geben.

Mit Spülmittel das Leder reinigen

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Bei hartnäckigen Flecken auf Leder kann ein Reinigungsgemisch aus Wasser und fettlösendem Spülmittel die richtige Wahl sein.

Die Reinigungsstoffe im Spülmittel lösen die Schmutzpartikel effektiv auf der Lederoberfläche.

Die Anwendung erfolgt ähnlich wie bei der Kernseife:

  • Das Gemisch aus Spülmittel und Wasser wird vorsichtig mit einem weichen Tuch auf den Fleck aufgetragen und der Fleck wird von außen nach innen sanft bearbeitet, damit dieser sich nicht noch weiter auf dem Leder ausbreitet.
  • Auch hier sollte wieder destilliertes Wasser und kein Leitungswasser verwendet werden.
  • Abschließend wird die behandelte Fläche mit einem weichen Baumwolltuch trocken gearbeitet.

KEIN Rasierschaum zum Leder reinigen

Bei den vielen Haushaltsmittel, die für die Lederreinigung geeignet sind, könnte man auch davon ausgehen, dass Rasierschaum ein effektives Reinigungsmittel für Lederprodukte sein könnte.

Doch dies ist nicht der Fall.

Rasierschaum eignet sich für Polstermöbel und Teppiche, aber für Leder wird es nicht empfohlen.

Rasierschaum verfügt über keine pflegenden Substanzen und trocknet das Leder zu sehr aus. Lass also besser die Finger von Rasierschaum, wenn du deine Lederprodukte säubern möchtest und wähle stattdessen ein anderes Haushaltsmittel.

Feuchtigkeitscreme für die Lederreinigung

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Anstatt Lederfett kann auch eine Feuchtigkeitscreme auf Glattlederprodukte wie Sofas, Schuhe und Jacken aufgetragen werden.

Vor allem, wenn das Leder vorher mit Kernseife gereinigt wurde, kann die Creme helfen, das Leder mit Feuchtigkeit zu versorgen, damit es nicht zu sehr austrocknet und geschmeidig bleibt.

  • Dabei solltest du beachten, das Leder nicht stark zu reiben, sondern die Feuchtigkeitscreme mit einem weichen Tuch sanft aufzutragen und am Ende nachzupolieren.
  • Nach dem Auftragen lässt du die Lederprodukte komplett durchtrocknen.
  • Erst dann solltest du das gereinigte Lederprodukt wiederverwenden.

Natron hilft gegen Gerüche

Natron ist ein Alleskönner im Haushalt.

So funktioniert die Anwendung mit Natron:

  • Wenn deine Lederprodukte, beispielsweise dein Ledersofa oder deine Lederschuhe, einen unangenehmen Geruch verbreiten, kannst du sie mit trockenem Natron bestreuen und über Nacht einwirken lassen.
  • Am nächsten Tag kannst du das Natron mit einem Staubsauger von dem Leder entfernen.

Das Natron saugt alle unangenehmen Gerüche auf und deine Lederprodukte erhalten ihren neutralen Geruch wieder zurück.

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Passe dabei auf, dass du das Natron nicht aus Versehen auf der Oberfläche einreibst, dies könnte die Lederoberfläche angreifen und aufrauen.

Staubsauger für den oberflächlichen Schmutz

Große Objekte aus Leder wie Sofas und Sessel können zu Beginn mit einem Staubsauger abgesaugt werden. Damit werden oberflächliche Verschmutzungen und Staub schnell und effektiv entfernt.

Bei der wöchentlichen Reinigung von Lederprodukten, die du oft benutzt, wie beispielsweise Sofas, ist das Säubern mit dem Staubsauger meistens völlig ausreichend.

Bei der wöchentlichen Reinigung von Lederprodukten, die du oft benutzt, wie beispielsweise Sofas, ist das Säubern mit dem Staubsauger meistens völlig ausreichend.

Wenn du große Lederprodukte hast, die sehr verschmutzt sind, kannst du zunächst mit dem Staubsauger den groben Schmutz entfernen und dann mit der Reinigungsmethode deiner Wahl fortfahren, bevor du das Leder reinigen tust.

Schleifpapier für Wildleder

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Rauleder ist mit seiner offenporigen Oberfläche besonders empfindlich und sollte nur sehr vorsichtig mit flüssigen Reinigungsmethoden behandelt werden.

Wenn du jedoch eingetrocknete Flecken oder speckige Stellen auf deinen Produkten aus Wildleder entdeckst, dann kannst du mit Schleifpapier oder Sandpapier die Lederoberfläche vorsichtig aufrauen.

Das Schleifpapier hat eine feine raue Oberfläche. Damit kannst du vorsichtig über das Rauleder gehen und das Leder weiter aufrauen.

Dabei entfernst du auch die Schmutzpartikel und das Fett auf dem Leder und der Fleck verschwindet.

Sei bitte jedoch sehr vorsichtig bei dieser Methode, damit dein Rauleder nicht zu stark abgerieben wird.

Leder mit Shampoo reinigen

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Ähnlich wie mit der Kernseife, kann auch Haarshampoo mit warmem Wasser gemischt werden, um Glattleder zu säubern.

So funktioniert die Lederreinigung mit Shampoo:

  • Das Shampoo-Wasser-Gemisch wird auf ein weiches Tuch aufgetragen und damit vorsichtig die beschmutzten Stellen des Leders eingerieben.

Die Reinigungsstoffe im Shampoo lösen wie auf der Kopfhaut auch den Schmutz auf dem Glattleder.

Gleichzeitig besitzt Shampoo auch pflegende Inhaltsstoffe, die das Leder mit Feuchtigkeit versorgen.

Mit verdünnten Haarshampoo lassen sich sogar hartnäckige Flecken aus Glattleder entfernen.

Auch hier sollte destilliertes Wasser und kein Leitungswasser verwendet werden, um weiße Ränder auf dem Leder zu vermeiden.

Essig und Leinöl zum Leder reinigen

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Verdünnter Haushaltsessig in Wasser löst ebenso Schmutz und bekämpft Flecken auf Glattleder.

So funktioniert das Leder reinigen mit Essig:

  • Vermische einige Spritzer Essig mit lauwarmem Wasser.
  • Die Mischung wird mit einem weichen Lappen auf das Leder aufgetragen und damit das Leder abgewischt.
  • Die Konzentration der Mischung sollte nicht zu stark sein, wenige Tropfen Essig sind bereits ausreichend.

Eine noch effektivere Reinigung für Glattleder ist die Kombination von Haushaltsessig mit Leinöl.

So funktioniert das Leder reinigen mit Essig und Leinöl:

  • Koche dazu 300 Milliliter Leinöl ab und lasse das Öl abkühlen.
  • Mische dazu 300 Milliliter Essig und trage die Politur mit einem weichen Tuch auf die Lederoberfläche auf.
  • Zum Schluss kann mit einem trockenen Tuch das Glattleder sauber poliert werden.

Mit dem Dampfreiniger das Leder pflegen

Für größere Lederflächen wie Ledersofas und Ledersitze kann ein Dampfreiniger eine schnelle und effektive Reinigung bringen.

Der Dampfreiniger löst mit seiner Hitze die oberflächlichen Schmutzpartikel und Bakterien und lässt das Leder wieder Strahlen.

Du nutzt dafür die Handdüse des Reinigungsgeräts und gehst damit zügig über die Lederoberfläche, damit das Leder nicht zu feucht wird.

Bei der Reinigung sollte nur die geringste Hitzestufe verwendet werden, um das Leder so schonend wie möglich zu reinigen. Hartnäckige Flecken müssen oftmals separat mit Reinigungsmitteln entfernt werden, da die reine Dampfreinigung hierfür nicht ausreicht.

Babypflegetücher gegen hartnäckige Flecken

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Mittel, die für sensible Babyhaut geeignet sind, können auch Wunder bei Kunstlederoberflächen vollbringen.

Die Babypflegetücher sind mit sanften reinigenden Stoffen und pflegenden Ölen versetzt und können Schmutzflecken von Kunstleder entfernen.

Das enthaltene Öl nimmt den Schmutz auf und spendet gleichzeitig Feuchtigkeit an das Kunstleder.

Schmutzradierer zur Lederpflege

Der Radierer nimmt den Schmutz auf und löst sich während der Reinigung gleichzeitig auf.

Der Radierer nimmt den Schmutz auf und löst sich während der Reinigung gleichzeitig auf.

Schmutzradierer helfen bei vielen Arten von Flecken auf den verschiedensten Oberflächen.

Auch bei Leder und besonders bei Rauleder sind sie ein Geheimtipp, um das Leder reinigen und pflegen zu können.

So funktioniert die Lederreinigung mit einem Schmutzradierer:

  • Nehme den Reinigungsschwamm und reibe damit vorsichtig über die Lederoberfläche. Der Schmutzradierer ist ein offenporiger Schwamm, welcher aus Melaminharz besteht.

Du solltest während der Behandlung sofort einen Unterschied erkennen.

Besonders bei hellem Leder, dass mit dunklen Flecken oder Streifen beschmutzt ist, kann der Schmutzradierer eine schnelle Hilfe sein.

Bürste zur Schmutzentfernung

Leichte Verschmutzungen auf Echtleder und Kunstleder lassen sich mit einer weichen Bürste entfernen.

  • Fahre dazu vorsichtig mit der Bürste über die Lederprodukte.

Besonders Staub und loser Schmutz können auf diese Art einfach von der Lederoberfläche gelöst werden. Mit einer speziellen Wildlederbürste kannst du Rauleder nach der Reinigung wieder aufrauen.

Mit Feuerzeugbenzin Flecken bekämpfen

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Auf hellem und beigen Kunstleder sind Flecken besonders schnell zu sehen. Kunstleder verlangt jedoch eine unterschiedliche Reinigung und Pflege als echtes Leder.

Du kannst bei Flecken auf hellem Kunstleder Feuerzeugbenzin auf ein Baumwolltuch geben und damit die dunklen Flecken ausreiben.

Teste diese Reinigungsmethode auf jeden Fall vor der Anwendung an einer kleinen versteckten Stelle.

Wende diese Reinigungsmethode nur bei Kunstleder an und nicht bei echtem Leder, da das Feuerzeugbenzin die ganze Feuchtigkeit aus dem Echtleder saugen würde und es dadurch poröser wird.

Eine Nagelfeile hilft bei rauen Stellen

Besonders Rauleder und Veloursleder ist sehr empfindlich und sollten nur sehr vorsichtig mit flüssigen Reinigungsmethoden behandelt werden. Wenn du jedoch kleine eingetrocknete Flecken oder speckige Stellen auf deinen Produkten aus Wildleder entdeckst, dann kannst du mit einer Nagelfeile die Lederoberfläche vorsichtig behandeln.

Die Nagelfeile hat eine feine raue Oberfläche.

Damit kannst du vorsichtig über das Rauleder gehen und das Leder weiter aufrauen.

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Dabei entfernst du auch die Schmutzpartikel, Fett und der Fleck verschwindet.

Sei bitte jedoch sehr vorsichtig bei dieser Methode, damit dein Rauleder nicht zu stark abgerieben wird.

Polsterschaum zur Lederaufbereitung

Als Alternative zu Wildlederspray kann auch Polsterschaum verwendet werden.

Sprühe dazu nach dem Entstauben dein Lederprodukt mit dem Polsterschaum ein und lasse ihn einwirken.

Am Ende bürstest du den Schaum ab und raust damit die Wildlederoberfläche wieder auf.

Mit Kartoffelmehl Leder reinigen

Wenn du frische Fettflecken auf deinen Lederprodukten hast, dann kannst du für die Reinigung Kartoffelmehl verwenden.

So funktioniert das Leder reinigen mit Kartoffelmehl:

  • Das Mehl ist sehr auf saugfähig und nimmt die Fette aus dem Fleck auf.
  • Streue dazu das Kartoffelmehl auf die fettigen Stellen und lass es einwirken, am besten über Nacht.
  • Am nächsten Tag kannst du es dann absaugen.

Wichtig ist, dass du das Mehl aufträgst, solange die Fettflecken noch frisch sind und nicht erst, wenn das Fett schon tief in das Leder eingezogen ist.

Sollten die Fettflecken schon älter sein, kannst du trotzdem die Reinigungsmethode mit dem Kartoffelmehl verwenden. Jedoch kann es in diesem Fall passieren, dass das Mehl nur einen Teil des Fetts aufsaugt und ein Restfleck zurückbleibt.

Sattelseife kann das Leder reinigen

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Gute Reinigungsergebnisse erreicht man auch mit Sattelseife.

Das ist eine Seife, die speziell für die Ledersattel von Pferden konzipiert wurde.

Diese werden von Pferd und Reiter stark beansprucht und müssen regelmäßig gründlich gereinigt werden.

Sattelseife enthält bereits Öle und Wachse. Die Seife pflegt dadurch gleichzeitig das Leder und hält es glatt und geschmeidig.

Leder mit Hausmittel reinigen

Nachfolgend findest du eine Tabelle über die gängigsten Lederarten und ihre Eigenschaften, sowie Reinigungsmethoden.

Lederart Pigmentiertes Glattleder Rauleder (Nubukleder, Veloursleder, Wildleder) Kunstleder
Eigenschaften • erhält deckende und schützende Pigmentfarbschicht
• wenig Naturmerkmale sichtbar
• pflegeleicht und robust
• mäßig weicher Griff
• Offenporig
• Oberfläche ist samtig
• samtiger Griff durch Aufrauen, Anschleifen
• sehr empfindlich und anfällig für Flecken
• atmungsaktiv
• sehr pflegeleicht
• weniger wasserdampfdurchlässig und atmungsaktiv
Verwendung • Schuhe, Taschen, Jacken, Autoleder, Möbel • Schuhe, Taschen, Kleidungsstücke • Schuhe, Taschen, Jacken, Autoleder, Möbel
Hausmittel • Staubsauger für oberflächlichen Schmutz
• Bürste für leichte Verschmutzungen
• Dampfreiniger für oberflächlichen Schmutz
• Kernseife, Spülmittel, Shampoo, Sattelseife bei Flecken
• Kartoffelmehl, um Fettflecken zu entfernen
• Essig und Leinöl als Lederpolitur
• Natron gegen Gerüche
• Feuchtigkeitscreme anstatt Lederfett
• Polsterschaum als Alternative zu Wildlederspray
• Schmutzradierer bei Flecken
• Kartoffelmehl, um Fettflecken zu entfernen
• Nagelfeile und Schleifpapier für eingetrocknete Flecken
• Wildlederbürste, um Leder nach Reinigung aufzurauen
• Natron gegen Gerüche
•. Staubsauger für oberflächlichen Schmutz
• Bürste für leichte Verschmutzungen
• Dampfreiniger für oberflächlichen Schmutz
• Babypflegetücher bei Flecken
• Feuerzeugbenzin bei hartnäckigen Flecken
• Natron gegen Gerüche

Alle genannten Hausmittel haben wir im oberen Bereich des Beitrags detailliert beschrieben.

Alle Lederarten / Qualitäten reinigen: So gehts!

Für welches Haushaltsmittel du dich bei der Reinigung deiner Lederprodukte entscheidest, ist maßgeblich von der Art des Leders abhängig.

Denn jedes Leder reagiert unterschiedlich auf Reinigungsmittel und braucht seine eigene Pflege. Ob Sofa, Autositz, Lederjacke, Lederstiefel oder Ledergürtel – die Reinigung hängt auch davon ab, wie regelmäßig du das Produkt verwendest und wie verschmutzt es ist.

Alcantara Leder reinigen

Es wird empfohlen, Produkte aus Alcantara wie Sofas und Autositze regelmäßig zu entstauben und einmal im Jahr eine Tiefenreinigung durchzuführen.

Es wird empfohlen, Produkte aus Alcantara wie Sofas und Autositze regelmäßig zu entstauben und einmal im Jahr eine Tiefenreinigung durchzuführen.

Alcantara ist ein strapazierfähiger Mikrofaserstoff und besteht aus den synthetischen Fasern Polyester und Polystyrol.

Es fühlt sich an wie Veloursleder, ist allerdings weniger empfindlich und sehr strapazierfähig.

Es wird oft für Polstermöbel wie Sofas, Autositze und Lenkräder verwendet. Aber auch bei Kleidungsstücken findet Alcantara Anwendung. Als Mikrofaser ist Alcantara weniger empfindlich als echtes Leder, es muss jedoch auch regelmäßig gereinigt werden.

So kannst du Alcantara Leder reinigen:

  • Alcantara kann in der Waschmaschine mit Feinwaschmittel im Schonwaschgang gereinigt werden. Nur im Schleudergang sollte dieses Material nicht gewaschen werden.
  • Falls das Material nicht abnehmbar ist, kann die Oberfläche zunächst mit dem Staubsauger gereinigt werden und danach mit einem nebelfeuchten, weißen Baumwolltuch abgewischt werden.
  • Solltest du hartnäckige Flecken auf deinen Alcantara Produkten haben, kannst du sie mit Zitronensaft beträufeln und anschließend mit Wasser abwaschen.
  • Nur bei eiweißhaltigen Flecken wie Blut sollte nur kaltes Wasser verwendet werden und kein Zitronensaft.
  • Bei speckigen Flecken auf Alcantara kannst du eine Mischung aus Wasser und Gallseife herstellen und diese mit einem Baumwolltuch auf den Fettfleck von außen nach innen auftupfen.
  • Wenn die Stelle getrocknet ist, kannst du das Material mit einer Bürste wieder gerade bürsten.

Echtleder reinigen

Bei der Reinigung von Echtleder sollten nie aggressive und starke Reinigungsmittel wie Fleckenentferner, Terpentin oder Lösungsmittel verwendet werden.

Diese können dem empfindlichen Echtleder schaden und die Lederoberfläche verändern.

So kannst du Echtleder reinigen:

  • Wenn du Schuhe aus Echtleder reinigst, dann kannst du sie am besten vor der Reinigung mit Papier ausstopfen, damit die Form des Leders sich nicht verändern kann.
  • Stelle oder lege Echtleder nach der Reinigung niemals in die direkte Sonne oder auf die warme Heizung. Echtleder ist empfindlich und die hohen Temperaturen können das Leder verzerren oder die Oberfläche verändern.
  • Nach dem Reinigen lässt du die Echtleder Produkte am besten immer komplett trocken, bevor du sie wieder benutzt.
  • Eine extra Portion Schutz und Pflege erhalten Echtleder Produkte durch spezielles Schuhfett oder Schuhcremes.

Glattleder reinigen

Bei Glattleder ist es immer ratsam, destilliertes Wasser und kein Leitungswasser für die Reinigung zu verwenden.

Leitungswasser kann sehr kalkhaltig sein und hinterlässt in dem Fall nach dem Trocknen weiße Ränder auf dem Leder.

So kannst du Glattleder reinigen:

  • Du kannst anstelle von Leitungswasser einfach destilliertes Wasser nehmen und mit einem weichen Tuch mit kreisenden Bewegungen die schmutzigen Stellen auf dem Glattleder vorsichtig behandeln. Gehe dabei sanft vor und reibe nicht zu sehr.
  • Dabei sollte immer ein Tuch aus Baumwolle und kein Mikrofasertuch verwendet werden, da diese das Leder entfetten können und damit die Lederoberfläche angreifen.
  • Wenn reines destilliertes Wasser nicht ausreicht und die Flecken hartnäckiger sein sollten, dann kannst du mit destilliertem Wasser und einem fettlösenden Reinigungsmittel wie Kernseife, Spülmittel, Shampoo oder Sattelseife eine Reinigungslösung herstellen.
  • Auch eine Politur aus Essig und Leinöl ist eine effektive Methode, um Glattleder zu reinigen. Damit kannst du die Flecken auf dem Glattleder von außen nach innen behandeln. Reinige dabei immer von außen in Richtung des Zentrums des Flecks, damit sich der Fleck nicht noch weiter ausbreitet und du keine Ränder auf dem Leder erhältst.
  • Lass das Lederprodukt komplett trocken und trage dann eine Pflege auf. Eine Pflege ist hilfreich, da das Glattleder durch die Reinigungsprodukte ein wenig trocken sein kann. Mit einem Pflegeprodukt kannst du es geschmeidig halten und die Poren des Leders werden dadurch geschlossen. Die Pflege kann eine spezielle Ledercreme oder ein Lederfett sein. Bei Glattleder kannst du auch eine herkömmliche Feuchtigkeitscreme verwenden.
  • Nachdem du die Pflege einziehen lassen hast, kannst du das Leder mit einer Schuhbürste aufbürsten, damit es seinen ursprünglichen Glanz zurückerhält oder mit einem weichen Tuch polieren. Mit einem Imprägnierungsspray kannst du dem Glatt Lederprodukt eine extra Schutzschicht verleihen, um das Leder vor Feuchtigkeit zu schützen.

Wildleder reinigen

Wildleder wird oftmals synonym zu Rauleder und Veloursleder verwendet.

Dieses Leder ist offenporig, wodurch Feuchtigkeit schnell in das Leder einzieht.

Wer kein spezielles Wildlederspray zu Hause hat, kann auch Polsterschaum verwenden. Sprühe dazu nach dem Entstauben dein Lederprodukt mit dem Polsterschaum ein und lasse ihn einwirken.

Wer kein spezielles Wildlederspray zu Hause hat, kann auch Polsterschaum verwenden. Sprühe dazu nach dem Entstauben dein Lederprodukt mit dem Polsterschaum ein und lasse ihn einwirken.

Es sollte mit möglichst wenig Wasser gereinigt werden, um Ränder und Flecken zu vermeiden. Es ist auch empfindlicher als Glattleder und wird mit seiner samtig-weichen Oberfläche schneller speckig und bleicht schnell aus.

So kannst du Wildleder reinigen:

  • Leichten Schmutz und Staub kannst du mit einem Staubsauger oder einer speziellen Bürste für Wildleder entfernen.
  • Flecken entfernst du am besten mit einem Fleckenradierer. Du kannst Flecken auch vorsichtig mit einer Nagelfeile oder Sandpapier aufrauen und damit entfernen.
  • Bei Fettflecken kannst du Kartoffelmehl oder Backpulver auf das Leder streuen, wodurch das Fett aufgesaugt wird.
  • Falls du Kaffeeflecken, Saftflecken oder getrocknete Salzringe auf deinen Wildlederprodukten entdeckst, dann kannst du diese mit Essig behandeln. Du kannst dazu ein paar Spritzer Essig mit destilliertem Wasser mischen, mit einem Baumwolltuch auf den Fleck geben und vorsichtig weg Reiben.

Vergesse nicht, diese Reinigungsart vorher auf einer kleinen unauffälligen Fläche zu testen.

  • Bei sehr starken Flecken kann auch eine leichte Nassreinigung mit destilliertem Wasser vorgenommen werden. Doch auf dem empfindlichen Wildleder können sich schnell Wasserflecken bilden. Deshalb ist es empfehlenswert, das Leder nur vorsichtig abzutupfen und nicht über die Lederoberfläche zu reiben.
  • Wenn die Flecken hartnäckig sind, kannst du wie beim Glattleder mit aufgeschäumter Sattelseife und einem weichen Lappen aus Baumwolle die Flecken vorsichtig abtupfen. Es ist wichtig, dass die Seife stets aufgeschäumt ist, sonst kann sie Flecken auf dem Leder hinterlassen.
  • Nach dem Säubern und nachdem das Leder getrocknet ist, kann mit einer Bürste das Leder wieder aufgebürstet werden, damit es seine originale raue Oberfläche zurückerhält. Am besten eignet sich eine weiche Gummibürste.
  • Mit einem synthetischen Lederfett und einem Imprägnierungsspray für Wildleder kann der Reinigungsprozess abgeschlossen werden. Damit pflegst du das Leder und schützt es vor äußerlichen Einflüssen und Feuchtigkeit. Ein Imprägnierungsspray ist besonders hilfreich bei Lederprodukten, welche du oft und regelmäßig verwendest und die dadurch mehr strapaziert werden.
  • Am Ende bürstest du den Schaum ab und raust damit die Wildlederoberfläche wieder auf.

Weißes Leder reinigen

Weißes Leder ist sehr schön und elegant anzusehen, doch leider machen sich auf weißem Leder auch Flecken schnell bemerkbar.

Du solltest bei der Reinigung von weißem Leder darauf achten, dass alle Reinigungsmittel farblos sind, damit es zu keinen Verfärbungen auf der Lederoberfläche kommt.

So kannst du weißes Leder reinigen:

  • Befreie zunächst dein weißes Leder mit einem weißen Baumwolltuch von Staub und sauge es mit einem weichen Staubsaugeraufsatz ab. Für die wöchentliche Reinigung ist dies meistens schon vollkommen ausreichend.
  • Falls du Flecken auf deinem weißen Leder hast, gibt es unterschiedliche Methoden, um diese loszuwerden.
  • Bei Wasserflecken, die oftmals weiße bis graue Ablagerungen hinterlassen, kannst du mit einem feuchten Tuch über das Leder gehen und den Fleck ausreiben.
  • Bei Fettflecken kannst du Kartoffelmehl oder Backpulver auf das Leder streuen, wodurch das Fett aufgesaugt wird.
  • Hast du einen Tintenfleck oder andere auffällige Verfärbungen auf einem weißen Glattleder, kann Milch mit einem feuchten Tuch auf den Fleck aufgetragen werden, womit der Fleck ausgerieben werden kann.
  • Bei hartnäckigen und farbigen Flecken auf weißem Rauleder ist ein Fleckenradierer die richtige Wahl.
  • Um weißes Leder vor Flecken zu schützen, solltest du dieses Leder regelmäßig pflegen und imprägnieren.
  • Weißes Glattleder kannst du mit speziellem Lederfett oder Feuchtigkeitscreme pflegen.
  • Bei Rauleder eignen sich am besten Rauledersprays.
  • Die Pflege kann mit einem Imprägnierungsspray abgeschlossen werden, wodurch das weiße Leder versiegelt wird. Die Versiegelung sollte regelmäßig angewendet werden, damit das weiße Leder auch bei stärkeren Beanspruchungen nicht gleich Flecken aufweist.

Helles Leder reinigen

Helles Leder ist eine beliebte Wahl bei Möbeln, Jacken, Handtaschen und Schuhen.

Doch auf der hellen Oberfläche sind Flecken und Verfärbungen schnell sichtbar. Achte daher beim Reinigen von hellem Leder darauf, dass alle Reinigungsmittel farblos sind, damit es zu keinen weiteren Verfärbungen auf dem Leder kommt.

So kannst du helles Leder reinigen:

  • Du kannst Lederprodukte aus hellem Leder zunächst mit einer weichen Bürste abbürsten oder mit einem weichen Staubsaugeraufsatz absaugen, um Staub und oberflächliche Verschmutzungen zu entfernen. Für die wöchentliche Reinigung ist dies meistens schon vollkommen ausreichend.
  • Hat dein helles Leder Verfärbungen oder speckige Stellen, kannst du einen weiteren Reinigungsschritt durchführen. Die Wahl der Reinigungsmethode hängt von der exakten Lederart ab.
  • Bei hellem Glattleder kannst du Kernseife, Shampoo oder Spülmittel mit destilliertem Wasser mischen und damit die Lederoberfläche abwischen.
  • Sollten hartnäckige Flecken auf dem hellen Glattleder zu sehen sein, kannst diese mit etwas Milch und einem Tuch ausreiben.
  • Bei hellem Rauleder kannst du einen Fleckenradierer verwenden.
  • Bei Fettflecken helfen Kartoffelmehl oder Backpulver, welche das Fett aufsaugen.
  • Nachdem du das Leder gesäubert hast, solltest du es mit einer Pflegecreme behandeln, um das Leder mit Feuchtigkeit zu versorgen.
  • Eine Lederpflege verhindert auch, dass das Leder austrocknet und rissig wird.
  • Um neue Flecken und Verfärbungen auf dem empfindlichen hellen Leder vorzubeugen, kannst du das Lederprodukt mit einem Imprägnierspray einsprühen.

Dunkles Leder reinigen

Bei dunklem Glattleder kannst du Kernseife, Shampoo oder Spülmittel mit destilliertem Wasser mischen und damit die Lederoberfläche abwischen.

Bei dunklem Glattleder kannst du Kernseife, Shampoo oder Spülmittel mit destilliertem Wasser mischen und damit die Lederoberfläche abwischen.

Anders als bei hellem Leder sind Flecken und Verfärbungen auf dunklem Leder nicht gleich sichtbar. Doch auch bei dunklem Leder solltest du auf eine regelmäßige Reinigung achten.

Reinigst du das dunkle Leder nicht regelmäßig, bilden sich speckige Stellen.

So kannst du dunkles Leder reinigen:

  • Du kannst Lederprodukte aus dunklem Leder zunächst mit einer Bürste abbürsten oder mit einem weichen Staubsaugeraufsatz absaugen, um Staub und oberflächliche Verschmutzungen zu entfernen. Für die wöchentliche Reinigung ist dies meistens schon vollkommen ausreichend.
  • Siehst du auf deinem dunklen Leder Flecken oder speckige Stellen, kannst du einen weiteren Reinigungsschritt ausüben. Die Wahl der Reinigungsmethode hängt von der exakten Lederart ab.
  • Bei Fettflecken kannst du Kartoffelmehl oder Backpulver auf das Leder streuen, wodurch das Fett aufgesaugt wird.
  • Bei hartnäckigen Flecken auf dunklem Rauleder ist ein Fleckenradierer die richtige Wahl. Achte darauf, keine aggressiven Reinigungsmittel zu verwenden. Diese könnten die Pigmentierung des dunklen Leders beschädigen und das Leder könnte ausbleichen.
  • Nachdem du das Leder gereinigt hast, kannst du es mit einer Pflegecreme behandeln, um das Leder mit Feuchtigkeit zu versorgen. Eine Lederpflege verhindert auch, dass das Leder austrocknet und rissig wird.
  • Du kannst das Lederprodukt mit einem Imprägnierspray versiegeln, um neue Flecken und Verfärbungen auf dem Leder vorzubeugen.

Ledersofa / Ledercouch reinigen

Ledersofas sind ein Alltagsgegenstand und werden von uns so gut wie jeden Tag benutzt und beansprucht. Daher brauchen sie eine entsprechende Pflege. Die konkrete Reinigung hängt von der Lederart des Sofas ab. Damit du das Leder reinigen kannst, solltest du immer wissen, welche Art von Leder verarbeitet wurde.

Allgemein kann jedoch gesagt werden, dass eine Ledercouch einmal pro Woche abgewischt werden sollte. Zweimal pro Jahr ist eine gründliche Reinigung empfehlenswert.

Mit dieser Pflegeroutine wird das Leder kontinuierlich gereinigt, gepflegt und gleichzeitig speckige und ausgetrocknete Stellen auf dem Leder vorgebeugt.

So kannst du eine Ledercouch reinigen:

  • Sofas aus Glattleder können wöchentlich mit einem trockenen Baumwolltuch abgewischt werden. Damit entfernst du Staub und Krümel. Auch ein feuchter Lappen oder Babyfeuchttücher, die sanfte Reinigungsöle enthalten, können nützlich sein.
  • Es sollte immer destilliertem Wasser bei der Reinigung der Sofaoberfläche verwendet werden, um Kalkflecken zu vermeiden.
  • Für die gründliche Reinigung oder bei spezifischen Flecken kannst du Sattelseife oder Kernseife mit destilliertem Wasser mischen und damit die Lederoberfläche behandeln.
  • Die feuchte Lederoberfläche des Sofas muss an der Luft getrocknet werden und sollte nicht direkten Sonnenlicht ausgesetzt sein. Am besten reinigst du deine Couch abends und lässt sie über Nacht trocknen oder ziehst die Vorhänge in deinem Zimmer zu.
  • Bei der wöchentlichen Reinigung von Rauleder kannst du eine spezielle Möbelbürste verwenden oder das Sofa mit einem Staubsauger absaugen.
  • Sollte das Wildleder hartnäckige Flecken haben, kannst du das Rauleder mit einem weichen Baumwolltuch und destilliertem Wasser vorsichtig abtupfen. Auch eine Mischung mit Sattelseife kannst du verwenden.
  • Bei Veloursleder, einem feinem Rauleder, kannst du Sandpapier oder eine weiche Gummibürste zur Reinigung der Flecken verwenden.

Taschen Leder reinigen

Auch ein Imprägnierungsspray kannst du am Ende verwenden, wenn du weißt, dass du die Tasche oft draußen verwendest und vor Feuchtigkeit schützen möchtest.

Auch ein Imprägnierungsspray kannst du am Ende verwenden, wenn du weißt, dass du die Tasche oft draußen verwendest und vor Feuchtigkeit schützen möchtest.

Besonders auf Taschen aus Leder finden sich oft Flecken und Verunreinigungen.

Das liegt daran, dass Ledertaschen regelmäßig benutzt werden und dabei den verschiedensten Wetterbedingungen, von starkem Sonnenschein bis Regen, ausgesetzt sind.

So kannst du eine Ledertasche reinigen:

  • Taschen aus Glattleder können mit einer Mischung aus Kernseife oder Sattelseife und warmen destillierten Wasser gereinigt werden. Dabei sollten die Flecken immer vorsichtig bearbeitet werden und die Seife muss aufgeschäumt sein.
  • Seifenrückstände könnten sonst die Poren des Leders verschließen, wodurch das Leder trocken und rissig wird.
  • Bei Taschen aus Rauleder sollte nicht zu viel Feuchtigkeit während der Reinigung verwendet werden. Das Reinigungsgemisch kann vorsichtig aufgetupft werden.
  • Nach der Reinigung muss die Ledertasche getrocknet werden, soll jedoch nicht ins direkte Sonnenlicht oder auf die heiße Heizung gelegt werden. Dies könnte das Leder der Tasche austrocknen.
  • Nachdem die Tasche getrocknet ist, kannst du eine erbsengroße Portion Lederpflege oder Lederpolitur auf der Tasche verteilen.

Beiges Leder reinigen

Beiges Leder ist modern und eine beliebte Wahl bei Möbeln, Jacken, Handtaschen und Schuhen.

Doch auf beigem Leder lassen sich Flecken und Verfärbungen nicht verstecken.

Jede Verschmutzung ist schnell auf dem Leder sichtbar und eine regelmäßige Reinigung ist unerlässlich. Achte beim Reinigen von beigem Leder darauf, dass alle Reinigungsmittel farblos sind, damit es zu keinen weiteren Verfärbungen auf der hellen Oberfläche kommt.

So kannst du beiges Leder reinigen:

  • Du kannst Lederprodukte aus beigem Leder zunächst mit einer weichen Bürste abbürsten oder mit einem weichen Staubsaugeraufsatz absaugen, um Staub und oberflächliche Verschmutzungen zu entfernen. Für die wöchentliche Reinigung ist dies meistens schon vollkommen ausreichend.
  • Hat dein beiges Leder Verfärbungen oder speckige Stellen, kannst du einen weiteren Reinigungsschritt durchführen. Die Wahl der Reinigungsmethode hängt von der exakten Lederart ab.
  • Bei beigem Glattleder kannst du Kernseife, Shampoo oder Spülmittel mit destilliertem Wasser mischen und damit die Lederoberfläche abwischen.
  • Sollten hartnäckige Flecken auf dem beigen Glattleder zu sehen sein, kannst diese mit etwas Milch und einem Tuch ausreiben. Bei beigem Rauleder kannst du einen Fleckenradierer verwenden.
  • Bei Fettflecken helfen Kartoffelmehl oder Backpulver, welche das Fett aufsaugen.
  • Nachdem du das Leder gesäubert hast, solltest du es mit einer passenden Pflegecreme behandeln, um das Leder mit Feuchtigkeit zu versorgen. Eine Lederpflege verhindert auch, dass das Leder austrocknet und rissig wird.
  • Um neue Flecken und Verfärbungen auf dem empfindlichen beigen Leder vorzubeugen, kannst du dein Lederprodukt mit einem Imprägnierspray einsprühen.

Saffiano Leder reinigen

Saffiano Leder ist ein Ziegenleder mit einer speziellen Oberflächenbehandlung.

Die diagonalen Linien und das Kreuzschraffur-Muster sind charakteristisch für Saffinao Leder.

Dieses Muster wird maschinell in die Wachsbeschichtung des Leders gepresst. Diese Art von Leder kann als Echtleder oder als Kunstleder hergestellt werden. Durch die Wachsbeschichtung und die Prägung werden meistens Spaltleder für Saffiano Leder verwendet.

Wegen dieser Schutzschicht ist das Leder sehr strapazierfähig und einfach zu reinigen.

So kannst du Saffiano Leder reinigen:

  • Du kannst Staub und leichte Verschmutzungen mit einem weichen Tuch oder einer weichen Bürste entfernen.
  • Auch Babypflegetücher oder das Abwaschen mit lauwarmem Wasser sind als Reinigungsmethode gut geeignet.
  • Bei hartnäckigen Flecken solltest du auf einen Spezialreiniger für Saffinao Leder aus dem Handel zurückgreifen.
  • Achte bei allen Reinigungsmethoden darauf, dass du immer entlang des Narbenmusters säuberst.

Perforiertes Leder reinigen

Perforiertes Leder ist ein Leder, bei dem die Oberfläche mit einer Lochmatrix in regelmäßigen Abständen durchstoßen wurde. Einzelne Lederstücke wurden somit ausgestanzt und verleihen dem Leder seinen charakteristischen Look.

Perforiertes Leder wird vor allem im Fahrzeugbereich eingesetzt, um die Atmungsaktivität durch die Perforation zu erhöhen. In immer mehr Fahrzeugen werden Lenkräder und Sitzbezüge mit perforiertem Leder ausgestattet.

Perforiertes Leder wird vor allem im Fahrzeugbereich eingesetzt, um die Atmungsaktivität durch die Perforation zu erhöhen. In immer mehr Fahrzeugen werden Lenkräder und Sitzbezüge mit perforiertem Leder ausgestattet.

Vereinzelt findet man auch Möbelpolster und Kleidungsstücke mit perforiertem Leder.

Das Leder ist sehr atmungsaktiv, jedoch sehr empfindlich bei starker Durchnässung.

So kannst du perforiertes Leder reinigen:

  • Wenn du dein perforiertes Leder reinigen möchtest, dann achte darauf, dass du die Reinigungsmittel nur sparsam aufträgst, um die Löcher nicht zu stark zu durchnässen. Ansonsten kann Feuchtigkeit in die einzelnen Löcher eindringen und die Ränder aufquellen lassen oder den darunterliegenden Polsterschaum durchnässen.
  • Zunächst kannst du mit einem weichen Staubsaugeraufsatz die Oberfläche absaugen, um Staub und leichte Verschmutzungen zu entfernen.
  • Für die Reinigung kannst du einen speziellen Reinigungsschaum für perforiertes Leder verwenden und diesen auf einen Lappen oder eine Bürste geben und damit vorsichtig das Leder reinigen. Die Schaumreste entfernst du mit einem leicht angefeuchteten Tuch.
  • Nachdem du das Leder gesäubert hast, solltest du es mit einer passenden Pflegecreme behandeln, um das Leder mit Feuchtigkeit zu versorgen. Eine Lederpflege verhindert auch, dass das Leder austrocknet und rissig wird.
  • Um neue Flecken und Verfärbungen auf dem empfindlichen Leder vorzubeugen, kannst du dein Lederprodukt mit einem Imprägnierspray einsprühen.

Nubukleder reinigen

Nubukleder zählt zu den hochwertigen Rauledern und wird aus der robusteren Außenseite der Lederschicht produziert. Es ist dennoch wie Wildleder durch seine offenen Poren sehr empfindlich und Feuchtigkeit kann schnell in das Material einziehen.

So kannst du Nubukleder reinigen:

  • Es sollte mit möglichst wenig Wasser gereinigt werden, um Ränder und Flecken zu vermeiden. Zudem ist Nubukleder auch empfindlicher als Glattleder und wird mit seiner samtig-weichen Oberfläche schneller speckig und bleicht schnell aus.
  • Leichten Schmutz und Staub kannst du mit einem Staubsauger oder einer weichen Bürste entfernen.
  • Sind deine Schuhe stärker verschmutzt, nimmst du am besten eine Rohgummibürste, dies ist eine spezielle Schuhbürste für Nubukleder mit Krepplamellen.
  • Flecken entfernst du am besten mit einem Fleckenradierer. Du kannst Flecken auch vorsichtig mit einer Nagelfeile oder Sandpapier aufrauen und damit entfernen.
  • Bei Fettflecken kannst du Kartoffelmehl oder Backpulver auf das Leder streuen, wodurch das Fett aufgesaugt wird.
  • Bei sehr starken Flecken kann auch eine leichte Nassreinigung mit destilliertem Wasser vorgenommen werden. Doch auf dem empfindlichen Nubukleder können sich schnell Wasserflecken bilden. Deshalb ist es empfehlenswert, das Leder nur vorsichtig abzutupfen und nicht über die Lederoberfläche zu reiben.
  • Wenn die Flecken hartnäckig sind, kannst du wie beim Glattleder mit aufgeschäumter Sattelseife und einem weichen Lappen aus Baumwolle die Flecken vorsichtig abtupfen. Es ist wichtig, dass die Seife stets aufgeschäumt ist, sonst kann sie Flecken auf dem Leder hinterlassen.
  • Nach dem Säubern und nachdem das Leder getrocknet ist, kann mit einer Lederbürste das Leder wieder aufgebürstet werden, damit es seine originale raue Oberfläche zurückerhält. Am besten eignet sich eine weiche Gummibürste.
  • Nubukleder sollte nicht gefettet werden. Du kannst den Reinigungsprozess mit einem Imprägnierspray abschließen. Damit pflegst du das Leder und schützt es vor äußerlichen Einflüssen und Feuchtigkeit.
  • Ein Imprägnierungsspray ist besonders hilfreich bei Lederprodukten, welche du oft und regelmäßig verwendest und die dadurch mehr strapaziert werden.

Kunststoff Leder reinigen

Kunstleder ist eine preisgünstige Alternative zu Echtleder.

Dabei sind die Optik und Verwendung kaum von echtem Leder zu unterscheiden. Doch bei der Reinigung und Pflege verhält sich Leder aus Kunststoff anders als echtes Leder.

Leder ist, wenn es richtig gepflegt wird, sehr strapazierfähig und reißfest. Pflegeprodukte für Echtleder können in Kunstleder jedoch nicht einziehen, wodurch die Pflege erschwert wird. Kunstleder ist dadurch weniger strapazierfähig und reißt schnell ein.

So kannst du Kunststoff Leder reinigen:

  • Sofas aus Kunstleder kannst du mit dem Staubsauger absaugen und Taschen aus Kunstleder gut abbürsten.
  • Anschließend kannst du leicht zu entfernenden Schmutz mit einem weichen feuchten Tuch abwischen.
  • Hartnäckige Flecken kannst du mit einem Babypflegetuch bearbeiten. Die enthaltenen Öle in dem Tuch spenden Feuchtigkeit an das Kunstleder.
  • Eine andere Lösung wäre, Feinwaschmittel in lauwarmem Wasser aufzulösen und mit diesem Gemisch die Flecken von der Oberfläche zu lösen.
  • Helles und beiges Kunstleder wird besonders schnell dreckig. Du kannst bei Flecken auf hellem Kunstleder Waschbenzin oder Feuerzeugbenzin auf ein Baumwolltuch geben und damit die dunklen Stellen ausreiben.

Teste diese Reinigungsmethode auf jeden Fall vor der Anwendung an einer kleinen versteckten Stelle.

PU Leder reinigen

Moderne Kunstleder besitzen anstelle der PVC-Beschichtung eine Polyurethan-Beschichtung.

Daher wird auch der Name PU Leder verwendet.

Aufgrund der Beschichtung verhält sich PU Leder bei der Reinigung und Pflege anders als Echtleder. Pflegeprodukte für Echtleder können in PU Leder nicht durchdringen und wachshaltige oder ölige Inhaltsstoffe können die PU-Beschichtung sogar schädigen, wodurch die Pflege erschwert wird.

PU Leder ist dadurch weniger strapazierfähig und reißt schnell ein.

So kannst du PU Leder reinigen:

  • Zunächst kannst du mit einem weichen Staubsaugeraufsatz die Oberfläche absaugen, um Staub und leichte Verschmutzungen zu entfernen.
  • Taschen aus PU Leder kannst du mit einer weichen Bürste gut abbürsten.
  • Anschließend kannst du leicht zu entfernenden Schmutz mit einem weichen feuchten Tuch abwischen.
  • Hartnäckige Flecken kannst du mit einem Babypflegetuch bearbeiten. Die enthaltenen Öle in dem Tuch spenden Feuchtigkeit an das PU Leder.
  • Eine andere Lösung wäre, Feinwaschmittel in lauwarmem Wasser aufzulösen und mit dieser Reinigungslösung die Flecken von der Oberfläche zu lösen.
  • Helles und beiges PU Leder wird besonders schnell dreckig. Du kannst bei Flecken auf hellem PU Leder Waschbenzin oder Feuerzeugbenzin auf ein Baumwolltuch geben und damit die dunklen Stellen ausreiben.

Teste diese Reinigungsmethode auf jeden Fall vor der Anwendung an einer kleinen versteckten Stelle. PU Leder ist fettempfindlich. Verwende daher keine reguläre Lederpflege für Kunstleder.

Verfärbtes Leder reinigen

Abfärbungen von Textilien auf Leder in hellen Tönen passieren häufig.

Vor allem Lederprodukte die häufig verwendet werden, wie Auto- und Möbelleder, leiden oft unter Verfärbungen.

Die Abfärbungen können durch verschiedene Kleidung wie Jeans, Stretchstoffe oder anderes Leder entstehen.

So funktioniert die Reinigung von verfärbtem Leder:

  • Versuche zunächst Glattleder mit einer Reinigungslösung aus destilliertem Wasser mit Spülmittel, Sattelseife oder Shampoo abzuwischen.
  • Für starke Verfärbungen auf hellem Glattleder kannst du Milch mit Wasser im Verhältnis 1:2 verdünnen und etwas Stärke hinzugeben. Gebe diese Mischung mit einem weichen Tuch auf die Verfärbungen und reibe sie ein. Eventuell musst du diesen Vorgang mehrmals wiederholen bis die Verfärbungen komplett verschwunden sind.
  • Bei Kunst- und Rauleder kannst du mit einem Schmutzradierer die Verfärbungen von der Oberfläche lösen.
  • Um zukünftige Abfärbungen auf hellen Lederoberflächen zu vermeiden, kannst du nach der Reinigung eine Imprägnierung auftragen und damit das Leder versiegeln.

Speckiges Leder reinigen

Wenn Lederprodukte oft und regelmäßig benutzt werden, erhalten sie mit den Jahren eine charakteristische Patina, die das natürliche Aussehen unterstreicht.

Ohne Imprägnierung wird Leder hart, trocknet aus und wird mit der Zeit rissig.

Ohne Imprägnierung wird Leder hart, trocknet aus und wird mit der Zeit rissig.

Wird ein Lederprodukt jedoch nicht gepflegt und gereinigt, entsteht durch Schmutz und Hautfett ein vielmehr speckiges und glänzendes Aussehen. Wenn dein Lederprodukt einen speckigen Look hat, dann gibt es mehrere Methoden, um es zu reinigen und wieder frisch aussehen zu lassen.

So kannst du speckiges Leder reinigen:

  • Du kannst mit einer Trockenreinigung mittels weicher Bürste oder einem trockenen Tuch beginnen. Wie du genau das speckige Leder reinigst, hängt von der Lederart ab.
  • Bei speckigen Glattleder kannst du die Stelle mit einem Erfrischungstuch abreiben.
  • Ist der Fleck noch sichtbar, dann kannst du eine milde Reinigungslösung aus Sattelseife, Shampoo oder Spülmittel mit destilliertem Wasser anmischen und damit das speckige Leder behandeln.
  • Bei Rauleder, dass speckig geworden ist, kannst du vorsichtig mit einer Nagelfeile oder Sandpapier das Leder mit dem Fettfleck aufrauen und damit den Fleck entfernen.
  • Bei speckigen Flecken auf Alcantara kannst du eine Mischung aus Wasser und Gallseife herstellen und diese mit einem Baumwolltuch auf den Fettfleck von außen nach innen auftupfen.

Um in Zukunft einen speckigen Glanz auf dem Leder vorzubeugen, kannst du darauf achten, das Leder regelmäßig zu pflegen und zu reinigen.

Führe dafür ein bis zweimal im Jahr eine Tiefenreinigung durch und verwende anschließend Lederpflegeprodukte und eine Imprägnierung, um das Leder mit ausreichend Fett und Feuchtigkeit zu versorgen und vor dem Verschleiß zu schützen.

Vergilbtes Leder reinigen

Bei hellem Glattleder kann es vorkommen, dass es mit der Zeit vergilbt.

  • Um wieder den originalen Farbton des Leders zu erhalten, kannst du Milch mit Wasser im Verhältnis 1:2 verdünnen und etwas Stärke hinzugeben.
  • Gebe diese Mischung mit einem weichen Tuch auf die gesamte Oberfläche und reibe es ein.
  • Eventuell musst du diesen Vorgang mehrmals wiederholen bis die Verfärbungen komplett verschwunden sind.
  • Kunstleder verlangt eine unterschiedliche Reinigung und Pflege als echtes Leder. Du kannst bei vergilbtem Kunstleder Feuerzeugbenzin auf ein Baumwolltuch geben und damit die Flecken ausreiben.

Teste diese Reinigungsmethode auf jeden Fall vor der Anwendung an einer kleinen versteckten Stelle. Wende diese Reinigungsmethode nur bei Kunstleder an und nicht bei echtem Leder, da das Feuerzeugbenzin die ganze Feuchtigkeit aus dem Echtleder saugen würde und es dadurch poröser wird.

Genarbtes Leder reinigen

Eine Pflege ist hilfreich, da das Leder durch die Reinigungsprodukte ein wenig trocken sein kann.

Eine Pflege ist hilfreich, da das Leder durch die Reinigungsprodukte ein wenig trocken sein kann.

Genarbtes Leder kannst du wie Glattleder reinigen.

  • Mische dir mit destilliertem Wasser und einem fettlösenden Reinigungsmittel wie Kernseife, Spülmittel, Shampoo oder Sattelseife eine milde Reinigungslösung. Damit kannst du die genarbte Lederoberfläche abwischen.
  • Auch eine Politur aus Essig und Leinöl ist eine effektive Methode, um genarbtes Leder zu reinigen.
  • Lass das Lederprodukt komplett trocken und trage dann eine Pflege auf. Mit einem Pflegeprodukt kannst du es geschmeidig halten und die Poren des Leders werden dadurch geschlossen.
  • Die Pflege kann eine spezielle Ledercreme oder ein Lederfett sein, oder auch eine herkömmliche Feuchtigkeitscreme.
  • Nachdem du die Creme einziehen lassen hast, kannst du das Leder mit einer Schuhbürste aufbürsten, damit es seinen ursprünglichen Glanz zurückerhält oder mit einem weichen Tuch polieren.
  • Mit einem Imprägnierungsspray kannst du dem genarbten Leder eine extra Schutzschicht verleihen, um das Leder vor Feuchtigkeit zu schützen.

Altes Leder reinigen

Altes Leder verliert mit den Jahren Wasser, das normalerweise in den Fasern gebunden ist.

Es ist daher meist trockener, spröder und tendiert dazu rissig zu werden und zu schrumpfen.

  • Altes Leder solltest du deshalb sparsam mit sanften Reinigungsmethoden säubern, damit nicht zu viel Feuchtigkeit aus dem Leder gesaugt wird. Nehme keine zu wässrigen Reinigungsmittel.
  • Achte auf eine regelmäßige Reinigung, da Verschmutzungen dem Leder schaden und es zu einer schnelleren Oxidation kommen kann, wodurch der Abbauprozess des Leders beschleunigt wird. Außerdem kannst du eine regelmäßige Pflege mit Lederfett durchführen, damit du das Leder mit Feuchtigkeit versorgst.
  • Sind einmal Risse im Leder oder ist es geschrumpft, ist es sehr schwierig diese Schäden wieder zu beheben.
  • Achte auch darauf, altes Leder vor direkter Sonneneinstrahlung zu schützen und Leder nie unter einer Luftfeuchte von 35% aufzubewahren.
  • Die Luftfeuchtigkeit sollte aber auch nicht zu hoch sein, sonst bildet sich Schimmel auf dem Leder. Am optimalsten ist eine Raumfeuchtigkeit von 45-50%.

Wie kann ich eine Lederjacke reinigen?

Für welche Reinigungsmethode du dich entscheidest, wenn du deine Lederjacke säubern möchtest, hängt davon ab, aus welchem Leder deine Jacke hergestellt wurde.

Für welche Reinigungsmethode du dich entscheidest, wenn du deine Lederjacke säubern möchtest, hängt davon ab, aus welchem Leder deine Jacke hergestellt wurde.

Lederjacken können direkt nach dem Kauf noch ein wenig hart und starr sein.

Mit der Zeit wird das Leder immer weicher und anschmiegsamer. Jedoch kann es auch passieren, dass das Leder speckig wird und Flecken aufweist. Dann ist es Zeit deine Lederjacke zu reinigen.

So kannst du eine Lederjacke reinigen:

  • Unabhängig, vom Material, kannst du deine Lederjacke zunächst mit einer weichen Bürste oder einem trockenem weichen Baumwolltuch abbürsten, um Staub zu entfernen.
  • Bei einer Lederjacke aus Glattleder, kannst du diese mit einem Gemisch aus lauwarmem Wasser und Geschirrspülmittel, Shampoo oder Feinwaschmittel per Handwäsche reinigen. Du kannst auch ein spezielles Lederwaschmittel nutzen, das eine rückfettende Wirkung hat. Befeuchte ein weiches Baumwolltuch mit der Reinigungslösung und streiche vorsichtig über Flecken.
  • Bei hartnäckigen Flecken hilft es, die Lederjacke in eine professionelle Reinigung zu bringen.
  • Wildleder ist noch empfindlicher als Glattleder und offenporiger. Dadurch nimmt es Wasser sehr schnell auf, was wiederum zu Rändern und Flecken auf der Lederoberfläche führen kann.
  • Versuche daher Flecken auf einer Jacke aus Rauleder mit einem Fleckenradierer zu entfernen und nicht mit wässrigen Reinigungsmitteln.
  • Lederjacken können auch in der Waschmaschine auf der linken Seite mit Feinwaschmittel bei bis zu 30 Grad gewaschen werden. Wenn du dich für diese Reinigungsmethode entscheidest, solltest du die Jacke aber nach dem Waschen nie in den Trockner geben oder in die direkte Sonne zum Trocknen. Die hohe Wärme könnte das Leder austrocknen und langfristige Schäden zufügen.
  • Du solltest darauf achten, die Lederjacke nur in die Waschmaschine zu geben, wenn sie wirklich stark verschmutzt ist und keine Handwäsche die Flecken entfernen kann. Ein zu häufiges Waschen des Leders schadet langfristig den Lederfasern.
  • Damit die Lederjacke auch lange geschmeidig und weich bleibt, kannst du nach dem Reinigen eine Lederpflegecreme oder eine herkömmliche Feuchtigkeitscreme verwenden.
  • Nachdem diese komplett eingezogen ist, kannst du deine Lederjacke mit einem Imprägnierungsspray einsprühen. Hast du eine Raulederjacke, solltest du nur Sprays verwenden und keine Ledercremes, da diese Flecken auf dem Leder verursachen können.

Wie kann ich Leder im Auto reinigen?

Ledersitze im Auto kannst du auf die gleiche Art wie Möbel Leder reinigen.

Zu Beginn saugst du am besten die Sitze mit einem Staubsauger ab, um groben Staub und Krümel zu entfernen.

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Der Großteil der Ledersitze ist aus Glattleder und kann am besten mit einer Mischung aus destilliertem Wasser und Kernseife, Spülmittel oder Shampoo gereinigt werden. Ein Unterschied von Autositzen aus Leder zu Ledersofas ist, dass man an manche Stellen von Ledersitzen in Autos nicht so einfach herankommt.

Für diese Stellen kannst du deine gewählte Reinigungsmischung in eine Sprühflasche geben und somit die schwierig zu erreichenden Stellen der Autositze einsprühen.

Zum Nachwischen sprühst du einfach mit einer zweiten Sprühflasche reines destilliertes Wasser auf das Leder und polierst es mit einem Baumwolltuch trocken.

Wie kann ich ein Lederlenkrad reinigen?

Wenn du dein Lenkrad gereinigt hast, versiegelst du die Oberfläche am besten mit einer Lederpflege und einem Imprägnierspray. Damit beugst du einem raschen Verschleiß der Lederoberfläche vor und schützt dein Lenkrad vor starken Abnutzungen.

Wenn du dein Lenkrad gereinigt hast, versiegelst du die Oberfläche am besten mit einer Lederpflege und einem Imprägnierspray. Damit beugst du einem raschen Verschleiß der Lederoberfläche vor und schützt dein Lenkrad vor starken Abnutzungen.

Das Lederlenkrad ist ein Alltagsgegenstand, welcher ständig angefasst wird und damit eine große Belastung erfährt.

An dem Lenkrad sammeln sich Bakterien und Schmutz.

Das Reinigen und Pflegen ist daher sehr wichtig.

So kannst du ein Lederlenkrad reinigen:

  • Falls dein Lenkrad aus Kunstleder besteht, dann kannst du dir eine Reinigungslösung aus Desinfektionsmittel und Wasser mischen.
  • Gebe das Reinigungsmittel auf ein Tuch und reibe damit das Lenkrad ein. Achte darauf, dass du alle Stellen und Seiten säuberst. Wische mit einem feuchten Tuch nach.
  • Ein Lenkrad aus Echtleder ist empfindlicher und anfälliger für Abnutzungen als ein Lenkrad aus Kunststoff. Benutze daher keine aggressiven Reinigungsmittel und kein starkes Desinfektionsmittel.
  • Wenn dein Lenkrad aus Echtleder besteht, dann benutze einen speziellen Lederreiniger oder mische dir eine milde Reinigungslösung aus Sattelseife, Spülmittel, Kernseife oder Shampoo mit Wasser.
  • Hat dein Lenkrad sehr starke Verschmutzungen, kannst du auch mit einer weichen Bürste oder einer alten Zahnbürste, den Reiniger an den Nähten auftragen und durch kreisförmige Bewegungen den Schmutz damit entfernen.
  • Falls du einen Dampfreiniger besitzt, kannst du dein Lederlenkrad auch damit reinigen und desinfizieren.

Wie kann ich ein Uhrarmband mit Leder reinigen?

Bei Bändern aus Rauleder solltest du auch fettige Substanzen wie Handcreme und Wasser vermeiden. Es gibt sogenannte „Wasserdichte Lederarmbänder“ die einfacher in der Pflege sind und länger halten.

Bei Bändern aus Rauleder solltest du auch fettige Substanzen wie Handcreme und Wasser vermeiden. Es gibt sogenannte „Wasserdichte Lederarmbänder“ die einfacher in der Pflege sind und länger halten.

Auch das Uhrenarmband aus Leder ist ein Gegenstand, der großen Belastungen ausgesetzt ist.

Durch Schweiß, Schmutz, Nässe und Hautpartikel wird das Uhrenarmband mit der Zeit abgenutzt.

Dadurch ist ein Lederuhrband nur begrenzt haltbar. Mit der richtigen Pflege kannst du die Lebensdauer deines Armbandes jedoch verlängern. Wie du dein Uhrband aus Leder am besten reinigst, hängt von dem exakten Ledermaterial ab.

So kannst du ein Uhrenarmband mit Leder reinigen:

  • Ein Band aus Rauleder ist empfindlicher und schwieriger zu pflegen als Glattleder. Du kannst das Rauleder mit einem weichen Tuch feucht reinigen.
  • Versuche bei Bändern aus Rauleder nicht mit Seife zu reinigen, da dadurch die offenporige Oberfläche verletzt wird.
  • Armbänder aus Glattleder kannst du mit lauwarmem Wasser und einer milden Seife abwaschen. Lasse es gut trocknen.
  • Als Pflege kannst du ein wenig Lederfett oder Feuchtigkeitscreme verwenden. Wenn dein Uhrenarmband aus Leder einen unangenehmen Geruch ausweist und auch nach der Reinigung noch stinkt, dann ist dies ein Zeichen für Bakterien und Schimmelbildung. In diesem Fall solltest du dein Uhrarmband austauschen.
  • Um die Lebensdauer deines Uhrarmbandes aus Leder zu verlängern, achte darauf, dass das Band nicht mit Chemikalien wie Parfum in Verbindung kommt.

Wie kann ich Wildlederschuhe reinigen?

Leichten Schmutz und Staub kannst du mit einem kleinen Staubsaugeraufsatz oder einer speziellen Bürste für Wildleder entfernen. Fettflecken kannst du mit Backpulver oder Kartoffelmehl bestreuen, wodurch das Fett aus dem Leder gesaugt wird.

Leichten Schmutz und Staub kannst du mit einem kleinen Staubsaugeraufsatz oder einer speziellen Bürste für Wildleder entfernen. Fettflecken kannst du mit Backpulver oder Kartoffelmehl bestreuen, wodurch das Fett aus dem Leder gesaugt wird.

Wildleder wird oftmals synonym zu Rauleder und Veloursleder verwendet.

Dieses Leder ist offenporig, wodurch Feuchtigkeit schnell in das Wasser einzieht. Wildlederschuhe sollten mit möglichst wenig Wasser gereinigt werden, um Ränder und Flecken zu vermeiden.

Wildleder ist auch empfindlicher als Glattleder und wird mit seiner samtig-weichen Oberfläche schneller speckig und bleicht schnell aus.

So kannst du Wildlederschuhe reinigen:

  • Falls du Kaffeeflecken, Saftflecken oder getrocknete Salzringe auf deinen Wildlederschuhen entdeckst, dann kannst du diese mit Essig behandeln. Du kannst dazu ein paar Spritzer Essig mit destilliertem Wasser mischen, mit einem Baumwolltuch auf den Fleck geben und vorsichtig wegreiben. Vergesse nicht, diese Reinigungsart vorher auf einer kleinen unauffälligen Fläche zu testen.
  • Auch eine leichte Nassreinigung mit destilliertem Wasser kann bei der Reinigung von Rauleder vorgenommen werden. Doch auf dem empfindlichen Wildleder können sich schnell Wasserflecken bilden. Deshalb ist es empfehlenswert, das Leder nur vorsichtig abzutupfen und nicht über die Lederoberfläche zu reiben.
  • Wenn die Flecken hartnäckig sind, kannst du wie beim Glattleder mit aufgeschäumter Sattelseife und einem weichen Lappen aus Baumwolle die Flecken vorsichtig abtupfen. Es ist wichtig, dass die Seife stets aufgeschäumt ist, sonst kann sie Flecken auf dem Leder hinterlassen.
  • Nachdem Säubern und nachdem das Leder getrocknet ist, kann mit einer Bürste das Leder wieder aufgebürstet werden, damit es seine originale raue Oberfläche zurückerhält. Am besten eignet sich eine weiche Gummibürste.
  • Mit einem synthetischen Lederfett und einem Imprägnierungsspray für Wildleder kann der Reinigungsprozess abgeschlossen werden. Damit pflegst du die Wildlederschuhe und schützt sie vor äußerlichen Einflüssen und Feuchtigkeit. Ein Imprägnierungsspray ist besonders hilfreich bei Wildlederschuhen.
  • Wer kein spezielles Wildlederspray zu Hause hat, kann auch Polsterschaum verwenden. Sprühe dazu nach dem Entstauben deine Wildlederschuhe mit dem Polsterschaum ein und lasse ihn einwirken. Am Ende bürstest du den Schaum ab und raust damit die Wildlederoberfläche wieder auf.

Wie kann ich eine Lederhose reinigen?

Lasse die Lederhose nicht direkt in der Sonne trocknen und gebe sie auch nicht in den Trockner. Bis die Hose komplett trocken ist, können ein paar Tage vergehen.

Lasse die Lederhose nicht direkt in der Sonne trocknen und gebe sie auch nicht in den Trockner. Bis die Hose komplett trocken ist, können ein paar Tage vergehen.

Lederhosen werden gerne zu Festen wie dem Oktoberfest angezogen, wo es schon einmal passieren kann, dass die Hose einige Spuren von der Feier abkriegt.

So kannst du eine Lederhose reinigen:

  • Wenn deine Lederhose keine Flecken aufweist und nur Zigarettengeruch aufgenommen hat, dann kannst du sie ganz einfach an der frischen Luft auslüften lassen.
  • Falls du doch Flecken auf der Hose findest, dann probiere zuerst mit einem Fleckenradierer oder einer Lederbürste, die Flecken aus dem Leder zu reiben.
  • Grobe Verschmutzungen kannst du mit einer Bürste entfernen. Fusseln, Staub und Haare kannst du auch mit einem Stück Klebeband von der Lederhose abziehen. Klebeband hilft sogar bei leichten speckigen Stellen, indem es das Fett von der Lederoberfläche entfernt.
  • Obwohl manche Rindslederhosen bis zu 30 Grad gewaschen werden können, solltest du dies so weit wie möglich vermeiden. Es kann passieren, dass es zu einer Farbveränderung kommt und bei zu häufigem Waschen leiden die Lederfasern.
  • Sollten die Flecken nach der Behandlung mit der Lederbürste oder dem Fleckenradierer noch sichtbar sein, dann kannst du eine leichte punktuelle Handwäsche durchführen. Mische dir ein Reinigungsmittel aus Schmierseife und Wasser und feuchte damit einen Schwamm oder ein Tuch an. Mit dem Schwamm kannst du dann vorsichtig auf den Fleck drücken und ihn ausreiben. Achte darauf, die Hose so sanft wie möglich zu behandeln. Durch die sanfte Reinigungsmethode wird das empfindliche Leder nicht hart und behält seine Form.
  • Nachdem die Hose komplett getrocknet ist, kannst du sie mit einer Lederpflege oder einem Lederöl behandeln. Die passende Pflege ist von der genauen Lederart abhängig.

Was ist Spaltleder und wie kann ich es pflegen?

Spaltleder wird produziert, indem eine Haut über die gesamte Fläche in mehrere Schichten zerlegt wird. Besonders bei dickerem Leder, oftmals vom Rind, wird die Haut gespalten.

In der Regel werden Rindsleder in mindestens zwei Schichten gespalten.

Dabei entsteht der Narbenspalt, also der Außenspalt und der Fleischspalt, der untere Spalt. Bei besonders starken Häuten entsteht auch ein Kernspalt.

Narbenspalt Der Narbenspalt gilt als der wertvollere Teil des Leders, denn die Fasern in den oberen Schichten sind wesentlich dichter und damit reißfester.
Fleischspalt Der Fleischspalt wird als Spaltleder bezeichnet und ist bei dem Endkunden dann als Veloursleder oder mit dem Oberbegriff Rauleder bekannt.

Manchmal wird es mit einer dünnen Schicht aus Kunststoff bezogen, um das Material pflegeleichter zu machen. Das Spaltleder hat geringere Festigkeitswerte als der Narbenspalt und ist dadurch empfindlicher und anfälliger für Risse. Durch seine offenporige Oberfläche erfordert Spaltleder eine andere Pflege als Glattleder.

So kannst du Spaltleder reinigen und pflegen:

  • Pflege mit Wachs kann hier nicht angewendet werden, dies würde die Oberfläche des Leders zerstören.
  • Bei Bedarf kann es mit einem weichen, feuchten Tuch entstaubt werden und oberflächlicher Schmutz mit einer weichen Bürste entfernt werden.
  • Als Pflege eignen sich Wachsemulsionen oder ein Lederpflegespray für Rauleder.
  • Ein spezielles Imprägniermittel macht das Spaltleder wasserfest.

Welches Raumklima ist ideal für Leder?

Die Raumfeuchtigkeit und Raumtemperatur spielen wichtige Faktoren für Leder.

Wenn die Luft sehr trocken und warm ist, schaden das den Lederprodukten langfristig, da sie dadurch austrocknen und weniger elastisch werden.

Wird das Leder direkter Sonne ausgesetzt, bleicht das Leder schnell und wird rissig.

Es wird empfohlen Lederprodukte bei einem Raumklima mit einer Raumfeuchtigkeit von 45-50% und einer Raumtemperatur von 18 – 20 Grad Celsius aufzubewahren.

Wie oft sollte ich Leder reinigen?

Wie oft du deine Lederprodukte reinigen solltest, hängt ganz davon ab, wie oft du sie benutzt, wie alt sie sind und welchen Belastungen sie ausgesetzt sind.

Diese Tabelle gibt dir einen Überblick, wie oft du Leder reinigen solltest:

Zustand Neu Gebraucht Monate alt Jahre alt
Reinigungsart Oberflächliche Reinigung Gründliche Reinigung Tiefenreinigung Spezialreinigung
Wie oft? 1 x Monat 1 x Quartal 1 x Jahr 1 x Jahr

Wenn das Lederprodukt noch neu ist, kannst du dich an den Leitspruch „weniger ist mehr“ orientieren. Denn dann kommt das Leder frisch vom Gerber und ist noch elastisch und ausreichend präpariert.

Du kannst regelmäßig mit einer weichen Bürste oder einem weichen Baumwolltuch den Staub von der Lederoberfläche entfernen. Auch einzelne Flecken sollten immer so schnell wie möglich von der Lederoberfläche entfernt werden. Eine Tiefenreinigung brauchst du jedoch in den ersten Monaten nicht durchführen.

Wenn du Echtleder zu oft mit starken Reinigungsmitteln säuberst, verliert es an Feuchtigkeit und wird dadurch schneller rissig.

Polstermöbel aus Leder und Autositze kannst du einmal jährlich gründlich reinigen und mit einer Pflege und Imprägnierung versiegeln.

Polstermöbel aus Leder und Autositze kannst du einmal jährlich gründlich reinigen und mit einer Pflege und Imprägnierung versiegeln.

Häufiges Reinigen und Pflegen von Echtleder ist jedoch nicht nötig. Eine Ausnahme stellt weißes und beiges Leder dar. Diese hellen Ledertöne sind besonders anfällig für Flecken. Hier solltest du regelmäßig nach Verfärbungen auf der Lederoberfläche schauen und diese so schnell wie möglich entfernen, damit sie sich nicht noch tiefer in den Lederfasern festsetzen.

Helle Lederprodukte, die du regelmäßig benutzt, wie beispielsweise Ledersitze im Auto oder Sofas, kannst du durchaus alle drei Monate gründlich reinigen und mit einer Imprägnierung versiegeln. Auf solch hellem Leder sind Farbrückstände von Kleidung und Umwelteinflüssen sehr schnell sichtbar.

Wenn das Leder sehr alt sein sollte, kannst du es mehrmals im Jahr mit einer Fettpflege versorgen, da altes Leder mehr mit Feuchtigkeit versorgt werden sollte. Mit Ausnahme von den genannten Beispielen reicht es, wenn du deine Lederprodukte einmal im Jahr einer Tiefenreinigung unterziehst und ansonsten regelmäßig Staub und leichten Schmutz mit einer Bürste entfernst.

Wie oft sollte ich verschimmeltes Leder reinigen?

Bewahrst du Leder dauerhaft bei einer hohen Luftfeuchtigkeit über 70% und mangelndem Luftaustausch auf, kommt es zu einem immensen Wachstum von Bakterien und Pilzen und dadurch zur Schimmelbildung.

Verschimmeltes Leder erkennst du daran, wenn dein Leder einen Belag oder einen sehr unangenehmen Geruch aufweist. Dieser Schimmel ernährt sich von den Proteinen und Fettsäuren im Leder und zerstört damit die Lederfasern.

Langfristig gesehen, schrumpft das Leder und zerfällt durch den Schimmel.

Damit du dies vermeiden kannst, solltest du jeden Anschein von Schimmel mit Reinigungsprodukten entfernen und auf eine passende Aufbewahrung des Leders achten.

So kannst du verschimmeltes Leder reinigen:

  • Wenn nur wenig Schimmel auf der Lederoberfläche zu erkennen ist, kannst du das Leder mit einer Essig-Essenz reinigen.
  • Achte darauf, dass du die gesamte Oberfläche sauber machst, denn nicht alle Schimmelsporen sind sichtbar und nur mit einer flächendeckenden Reinigung kannst du die kompletten Schimmelsporen entfernen.
  • Sollte es sich um einen schimmeligen Autositz aus Leder handeln, solltest du auch die Umgebung, wie Rahmen, Füße und Teppich, im Auto reinigen. Eine Pflege nach der gründlichen Reinigung ist auch von großer Bedeutung.
  • Dabei solltest du Pflegemittel auf pflanzlicher und tierischer Basis vermeiden, da die das Risiko mit sich bringen, als aufgetragener Nährboden für einen erneuten Schimmelbefall zu wirken. Greife deswegen besser auf synthetisches Lederfett oder synthetische Imprägnierungssprays zurück.

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Quellen & Studien:

  • https://www.waz-online.de/Mehr/Bauen-Wohnen/Aktuelles/Fuer-Glattleder-Arten-unterschiedliche-Pflegemittel-verwenden
  • https://www.adac.de/rund-ums-fahrzeug/zweirad/motorrad-roller/motorradausruestung/reinigung-pflege-motorradkleidung/
  • https://de.wikipedia.org/wiki/Lederpflege

Letzte Aktualisierung am 23.09.2020 / *Affiliate Links - Werbe Links: Mit dem Klick auf eines unserer mit Sternchen-markierten Links, wirst du zu Amazon weitergeleitet. Durch den Kauf eines Produktes erhalten wir eine kleine Provision. Für dich entstehen hierbei keine Mehrkosten. Danke für die Unterstützung dieser Seite. / Bilder von der Amazon Product Advertising API

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